Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

James Monaco

Film verstehen

Kunst, Technik, Sprache, Geschichte und Theorie des Films und der Medien.

Cover: Film verstehen

Rowohlt Verlag, Reinbek 2000
ISBN-10 3499606577
ISBN-13 9783499606571
Taschenbuch, 699 Seiten, 15,29 EUR

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Klappentext

Großformat. Mit Grafiken von David Lindroth. Deutsche Fassung herausgegeben von Hans-Michael Bock. Aus em Englischen von Brigitte Westermeier und Robert Wohlleben. Anschaulich und klar werden selbst schwierige Sachverhalte wie Filmtechnik und Semiotik leicht verständlich gemacht. Film verstehen: Der internationale Klassiker, überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.09.2000

Ganz und gar hingerissen ist Edo Reents von James Monacos neu übersetzer und vollständig aufgelegter Anleitung zum Verständnis von Kunst, Sprache, Technik, Geschichte und Theorie des Films (die Erstausgabe erschien 1977 bei der Oxfort University Press unter dem Titel "How to Read a Film", drei Jahre später dann, gekürzt, in deutscher Übersetzung bei Rowohlt). Ein Klassiker, den man immer wieder aus dem Buchregal nehmen müsse, um Filme in ihrer ganzen Komplexität erfassen zu können. Reents lobt die klare und doch theoretisch anspruchsvolle Sprache Monacos und den "vorzüglichen" Anhang des Buches. Der Rezensent kann seine Begeisterung über die Neuausgabe mit Multimedia-Teil kaum zügeln und meint, "Rowohlt kann sich nun das Verdienst hoch anrechnen, das Buch in vollständiger, neu übersetzter Fassung herausgebracht zu haben". Einen Anflug von Kritik muß Reents dann aber doch noch loswerden: Monacos These, seit den Siebzigern gebe es im Film nichts wirklich Neues und seiner Behauptung, John Fords Western "Searchers" sei ein großer Film gewesen, will er nicht Folge leisten. Trotzdem, für Reents gilt: "Wer Filme nicht nur sehen, sondern auch verstehen will, muss Monaco lesen".

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Krisen des modernen Ichs

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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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