Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Der Autor analysiert die Ursachen für die französiche Niederlage von 1940. Demnach ist die Niederlage nicht nur auf unzureichende Mittel zurückzuführen, sondern auf falsche Verwendung des Vorhandenen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.04.2007
Als "verdienstvolle Studie" schätzt Klaus-Jürgen Müller dieses Buch über Frankreichs Niederlage 1940 von Jacques Engeli. Er findet darin eine ausführliche, auf veröffentlichten Quellen und der internationalen Forschung basierende Analyse von Frankreichs "Wegen in die Niederlage". Dabei bescheinigt er dem Autor, im Sinne einer "modernen Militärgeschichte" außen- und innenpolitische, militär- und rüstungspolitische sowie mentalitätsmäßige Aspekte konsequent miteinander zu verbinden. Lobend äußert er sich über den "schnörkellosem Stil" und die inhaltliche Stringenz der Arbeit. So analysiere Engeli die französische Außen- und Sicherheitspolitik seit dem Ende des Ersten Weltkrieges ebenso wie die strategische Planung der Zwischenkriegszeit, den außen- und innenpolitischen Machtverfall der Dritten Republik und das militärische Debakel von 1940. Insgesamt führt der Autor seines Erachtens überzeugend vor Augen, dass die militärische Niederlage letztlich die Konsequenz zahlreicher militärischer und politischer Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen seit 1919 war.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.04.2006
Rundum überzeugend findet Rezensent Daniel Heller diese umfangreiche Studie über die Ursachen der französischen Niederlage von 1940, die Jacques Engeli vorgelegt hat. Er würdigt die Arbeit als klar strukturiert, detailreich und gut dokumentiert. Für "bemerkenswert" hält Heller "die helvetische Optik, die Breite und die Verknüpfung der politischen, psychologischen und militärischen Analyse". Ausgiebig zeichnet er die Ergebnisse der Studie nach: Frankreich habe sich nicht rechtzeitig auf den sich abzeichnenden Krieg eingestellt, seine Position als führende kontinentale Siegermacht des Ersten Weltkrieges verspielt und mit einer defensiven Strategie die Initiative dem späteren Angreifer überlassen. Erhellend erscheinen Heller insbesondere Engelis Analysen der politischen und militärischen Eliten Frankreichs, ihrer Wechselwirkung und der Funktionsweise der Militärhierarchie. Er unterstreicht, dass sich der Band gut zum Nachschlagen, Vertiefen und Analysieren eignet, wobei auch der illustrative Karten- und Tabellenband "wertvolle Hilfe" leiste.
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