Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Isabel Bolton

Wach ich oder schlaf ich

Roman

Schöffling und Co. Verlag, Frankfurt am Main 1999
ISBN-10 3895610704
ISBN-13 9783895610707
gebunden, 224 Seiten, 18,41 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Hannah Harders.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.05.2000

Sie gehörte zur Generation von Virginia Woolf und Djuna Barnes, und sie gehörte wie jene zur schriftstellerischen Avantgarde ihrer Zeit: Isabel Bolton, die 1946, mit 63 Jahren, nach etlichen Gedichtbänden und Kinderbüchern ihren ersten Roman herausbrachte. Kein Wunder also, dass die Barnes-Biografin und Übersetzerin Kyra Stromberg mit dieser Rezension betraut wurde. Stromberg sieht viele Ähnlichkeiten mit Woolf. Wie diese habe sich Bolton in ihrem New York-Roman, der im letzten Frühling vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs spielt, von der Technik des inneren Monologs leiten lassen und bediene sich des Mittels der zeitlichen Komprimierung und Dehnung über ein zeitliches Raster, das 24 Stunden im Leben dreier Figuren aus der New Yorker Reichenwelt umfaßt. Stromberg geht sowohl auf die Gemeinsamkeiten wie die Unterschiede zwischen der Amerikanerin Bolton und der Engländerin Woolf ein, hält Bolton aber durchaus Woolf für ebenbürtig. Die Übersetzung von Hannah Harders findet insgesamt lobende Erwähnung.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren