Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Inge Heym

Die Leute aus meiner Straße

Berliner Geschichten

Cover: Die Leute aus meiner Straße

Eulenspiegel Verlag, Berlin 2000
ISBN-10 3359009800
ISBN-13 9783359009801
Gebunden, 96 Seiten, 11,25 EUR

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Klappentext

Wer sind die Leute, von denen Inge Heym erzählt? Ein Künstler ist darunter, alleinstehend, Besitzer eines gelben Trabants, also, was die Damen angeht, ist er geradezu gefährdet. Und ein Rentner, der ins Gerede kommt: "Je oller, je doller." Auch Eddi, der meint, wir haben den Sozialismus aufgebaut, nun sollen mal andere ran. Dann der ominöse Herr Ziepke, den selbst die Gören auf der Straße Staasiziepke nennen. Inge Heyms Geschichten erzählen über eine Zeit, die vorüber ist, über Probleme, die so nicht mehr existieren. Aber sie erzählen über Lebenssichten und Empfindungen, über Bodenständiges und Schnoddrigkeit, über Leute mit viel Herz und Schnauze.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.07.2000

In seiner kurzen Besprechung äußert sich Walter Hinck freundlich über das Buch, auch wenn er keinen "explosiven Zündstoff" darin erblicken kann. Die Erzählungen, die bereits in den achtziger Jahren entstanden, doch erst jetzt erschienen sind, porträtierten den Alltag in der DDR mit feinem Gehör für die berühmte Berliner "Schnauze", so der Rezensent anerkennend. Und so schlage die Autorin zwar "aus der Asche der DDR nur noch Funken", ohne jedoch ernsthaft Kritik am Staat zu üben, doch seien ihre Schilderungen allemal für die Leser interessant, die etwas über die Berliner Geschichte erfahren möchten, meint der Rezensent.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren