Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Mit einem Vorwort von Johannes Rau. Inge Deutschkron erzählt von Begegnungen mit jungen Menschen: in Schulen, in Briefen, nach Aufführungen ihres Stücks "Ab heute heißt Du Sara". Sie lernt eine neue Generation kennen, die offen und sensibel mit deutscher Geschichte umgeht.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 26.07.2004
"Ein erhellendes Licht auf die Geschichtsbilder der Jugendlichen" wirft dieses Buch nach Meinung von Anke Schwarzer. Inge Deutschkron dokumentiert darin Briefe, in denen ihr Schüler und Schülerinnen von ihrem Erfahrungen im Umgang mit dem Holocaust berichten. Den Optimismus, mit dem Inge Deutschkorn die Briefe als "Dokumente der Freude" bezeichnet, findet die Rezensentin überraschend. Sie stellt zwar heraus, dass es primär um den "persönlichen Eindruck" geht, deckt dennoch Ungenauigkeiten auf: Anke Schwarzer vermisst eine genauere Beschreibung der Entstehung des Bilderbuches "Papa Weidt", das auch Kinder unter 14 in die Thematik einführt. Sie urteilt ebenfalls, dass einige Erklärungen "sehr schlicht" ausfallen oder Aspekte, wie die Diskussion über den Holocaust mit Migrantenkindern geführt werden muss, unbedacht bleiben.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 05.07.2004
Den Hintergrund dieses Buches bildet, so berichtet Rezensentin Anke Schwarzer, das Stück "Ab Heute heißt Du Sarah", das an die Erinnerungen der Autorin Inge Deutschkron angelehnt ist, die den Nationalsozialismus überlebt hat, weil sie sich zwei Jahre lang zusammen mit ihrer Mutter verstecken konnte, während die Nationalsozialisten viele ihrer Verwandten und Freunde ermordeten. Das Berliner Grips-Theater führt dieses Stück, erfährt man, seit 1988 im eigenen Haus und an zahlreichen Schulen auf, und viele Lehrer luden Deutschkron daraufhin an ihre Klassen ein. Die Briefe der Schüler, mit denen Deutschkron dort gesprochen hat, und die sie in diesem Buch nun vorstellt, sind für sie "Dokumente der Freude", berichtet Schwarzer. Wenn die Rezensentin auch kritisiert, dass Deutschkrons Erklärungen mitunter "sehr schlicht" ausfallen würden, fragt sie sich angesichts "des so nachhaltigen Eindrucks, den Überlebende des Holocaust bei den Schülern" offensichtlich hinterlassen würden, aber vor allem, "was sein wird, wenn es keine Augenzeugen mehr gibt".
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Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







