Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Huberta von Voss

Porträt einer Hoffnung. Die Armenier

Lebensbilder aus aller Welt

Cover: Porträt einer Hoffnung. Die Armenier

Hans Schiler Verlag, Berlin 2004
ISBN-10 3899300874
ISBN-13 9783899300871
Kartoniert, 415 Seiten, 28,00 EUR

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Klappentext

Von Karabach bis an den Rio de la Plata: 40 Lebensbilder von Armeniern aus aller Welt sprechen von der Hoffnung, als Volk in der Diaspora zu überleben und Frieden mit der eigenen Geschichte zu finden. Mit einem Geleitwort von Yehuda Bauer (Yad Vashem, Jerusalem) und einleitenden Beiträgen von Huberta von Voss (Berlin), Vahakn N. Dadrian (Cambridge), Taner Akcam (University of Minnesota), Tessa Hofmann (FU Berlin), Wolfgang Gust (Hamburg).

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 23.04.2005

Die Rezensentin Sabine Berking ist offenkundig beeindruckt von dem Panoramablick auf das armenische Leben, das sich seit dem Genozid an der Volksgruppe vor allem in der Diaspora abspielt. Auch den historischen Einleitungsteil findet sie gelungen. Huberta von Voss porträtiert ihre erweiterte Familie, die in der ganzen Welt verstreut lebt und lässt zudem auch noch gut zwei Dutzend andere Autoren zu Wort kommen. Die Rezensentin lernt , dass es Zentren der Diaspora gibt, etwa Beirut, Buenos Aires, Los Angeles oder Kalkutta. Zwar moniert sie, dass an manchen Stellen "weniger mehr gewesen wäre?, doch alles in allem ist sie beeindruckt: "Kein Buch über den Mord, sondern eines vom Überleben.?

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.04.2005

In einer Sammelbesprechung behandelt Jörg Später drei Bücher zum Völkermord an den Armeniern, die ihn alle nicht zufrieden gestellt haben, wie er in meist knappen Bemerkungen zu Protokoll gibt. Der von Huberta von Voss herausgegebene Sammelband "Porträt einer Hoffnung" findet er vorschnell. Der Völkermord selbst wird nicht berichtet oder belegt, sondern lediglich "festgestellt", moniert Später. Stattdessen werde in verschiedenen Beiträgen versucht, "Sympathie für die Armenier" zu wecken - mit Verweis auf einzelne Lebenswege, den Behauptungswillsen des Volkes, ihre Würde, ihre kulturelle Leistung. Als hsitorischen Zugang findet er dies immerhin originell.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren