Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Von Karabach bis an den Rio de la Plata: 40 Lebensbilder von Armeniern aus aller Welt sprechen von der Hoffnung, als Volk in der Diaspora zu überleben und Frieden mit der eigenen Geschichte zu finden. Mit einem Geleitwort von Yehuda Bauer (Yad Vashem, Jerusalem) und einleitenden Beiträgen von Huberta von Voss (Berlin), Vahakn N. Dadrian (Cambridge), Taner Akcam (University of Minnesota), Tessa Hofmann (FU Berlin), Wolfgang Gust (Hamburg).
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 23.04.2005
Die Rezensentin Sabine Berking ist offenkundig beeindruckt von dem Panoramablick auf das armenische Leben, das sich seit dem Genozid an der Volksgruppe vor allem in der Diaspora abspielt. Auch den historischen Einleitungsteil findet sie gelungen. Huberta von Voss porträtiert ihre erweiterte Familie, die in der ganzen Welt verstreut lebt und lässt zudem auch noch gut zwei Dutzend andere Autoren zu Wort kommen. Die Rezensentin lernt , dass es Zentren der Diaspora gibt, etwa Beirut, Buenos Aires, Los Angeles oder Kalkutta. Zwar moniert sie, dass an manchen Stellen "weniger mehr gewesen wäre?, doch alles in allem ist sie beeindruckt: "Kein Buch über den Mord, sondern eines vom Überleben.?
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.04.2005
In einer Sammelbesprechung behandelt Jörg Später drei Bücher zum Völkermord an den Armeniern, die ihn alle nicht zufrieden gestellt haben, wie er in meist knappen Bemerkungen zu Protokoll gibt. Der von Huberta von Voss herausgegebene Sammelband "Porträt einer Hoffnung" findet er vorschnell. Der Völkermord selbst wird nicht berichtet oder belegt, sondern lediglich "festgestellt", moniert Später. Stattdessen werde in verschiedenen Beiträgen versucht, "Sympathie für die Armenier" zu wecken - mit Verweis auf einzelne Lebenswege, den Behauptungswillsen des Volkes, ihre Würde, ihre kulturelle Leistung. Als hsitorischen Zugang findet er dies immerhin originell.
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