Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Unter welchen Bedingungen kann Scham entstehen und verändert werden? Kann Scham als Sanktion aufgefasst werden? Wie eng sind Scham und Macht verbunden? Hilge Landweer zeigt, das die Anerkennung von Handlungsnormen als Machtprozess beschrieben werden kann. Normen werden über Scham leiblich im Individuum verankert und dadurch bestätigt. Die Hauptwirkung der Machtprozesse besteht dabei weniger in akuter Scham als in der Schamvermeidung.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.07.2000
Ein Buch, meint Rezensent Wolfgang Sofksy, das eine Menge interessanter Details und Einsichten bietet, aber in seiner zentralen These wenig überzeugt. Die Autorin, die das Gefühl der Scham phänomenologisch zu ergründen versucht, bringt Scham in direkten Zusammenhang mit dem Begriff der Norm. Sofksy hält jedoch nicht die Anerkennung der Norm für ausschlaggebend, sondern inwiefern sie zum eigenen Ideal gehört; typisch sei das Gefühl persönlichen, nicht allgemeinen Ungenügens. Auch den Ausführungen der Autorin über das Zusammenspiel von Macht und Scham kann Sofksy nicht folgen. Zu kurz gegriffen, meint der Rezensent, denn bei Androhung negativer Sanktionen fährt Macht den Menschen in die Knochen, hält ihren Körper besetzt - nicht aus Scham, sondern vor Angst.
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Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
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Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen






