Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Herbert Hupka

Schlesien lebt

Offene Fragen - kritische Antworten

Cover: Schlesien lebt

Langen Müller Verlag, München 2006
ISBN-10 3784430457
ISBN-13 9783784430454
Gebunden, 236 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Schlesien: 700 Jahre deutsche Geschichte, 60 Jahre polnische Gegenwart. Lagen früher die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Richtpunkte in Prag, Wien und Berlin, so ist es jetzt Warschau. Dieses packend erzählte Geschichtsbuch lässt die Vergangenheit Schlesiens wieder lebendig werden und führt gerade der nachgeborenen Generation, welche die Katastrophe der Vertreibung nicht selbst erlebt hat, vor Augen, wie sehr dieses Land mit der deutschen Geschichte verbunden ist. Denn für die Identifikation eines am Ende des 2. Weltkrieges weitgehend vertriebenen Volkes mit einem Land, das wohl unwiderruflich unter einer neuen, alles verändernden Herrschaft steht, ist es mehr als wichtig, neue Wege für ein Zusammenleben zu finden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2006

Als "wichtigen Beitrag" zur Vertriebenendebatte betrachtet Matthias Stickler dieses Buch, das der langjährige Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien Herbert Hupka vorgelegt hat. Im Mittelpunkt des "gut lesbaren" Buchs sieht er die Themen Flucht und Vertreibung, Vertriebenenintegration, deutsch-polnische Beziehungen und die Politik der Vertriebenenverbände. Strickler würdigt Hupka als einen Autor, dem es um "echte Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen" geht. Dass sich Hupka vom Wirken der "Preußischen Treuhand" distanziert, werden Kritiker der Vertriebenenverbände nach Ansicht Stricklers möglicherweise mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen. Er unterstreicht Hupkas Kritik an der fehlenden Sachkenntnis über deutsch-polnische Gegenwartsfragen bis in die Ebene der Medien und der Politik hinein. Bedauerlich findet Stickler nur das Fehlen von Anmerkungen und Literaturangaben.

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