Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Henry Mintzberg

Managen

Cover: Managen

Gabal Verlag, Offenbach 2010
ISBN-10 3869361050
ISBN-13 9783869361055
Gebunden, 390 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

Managen ist eine dynamische Tätigkeit, kein statische Wissenschaft. Henry Mintzberg zeigt, dass Manager vielfach als überlegte und systematische Planer idealisiert werden und diesem Anspruch gar nicht gerecht werden können. Er skizziert Management als dynamischen Prozess. Eine seiner Thesen: Management und Leadership sind Bestandteile des gleichen Jobs. Manager, die keine Leader sind, sind langweilig. Und Leader, die nicht managen, wissen nichts vom Geschäft. Die Trennung von Management und Leadership ist Unsinn. Mintzberg fordert auf zu einer längst überfälligen Diskussion über modernes Management: Wie kann man managen, wenn verlässliche Daten fehlen. Wie kann man eine Balance herstellen zwischen notwendiger Veränderung und Kontinuität? Wie kann man Dinge durchdenken, wenn die Zeit dazu fehlt? Effektive Manager sind nicht frei von Fehler, aber sie treffen die in der jeweiligen Situation bestmöglichen Entscheidungen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.01.2011

Angetan zeigt sich Heinz K. Stahl von Henry Mintzbergs Buch "Managen". Er schätzt den kanadischen Autor als "Rebell unter den Vordenkern des Managements". Das Werk zeichnet sich für ihn durch Schwung und Leidenschaft aus. Man merkt dem Buch seines Erachtens an, dass Mintzberg dafür 29 Manager aus unterschiedlichen Branchen nicht nur interviewt, sondern begleitet hat. Ausführlich geht er auf die Modelle und Empfehlungen ein, die der Autor als Ergebnisse daraus ableitet. Besonders hebt er die Ausführungen über gutes Management hervor, das sich ausgewogen zwischen Kunst, Handwerk und der Anwendung von Wissenschaft abspielt. Mit Lob bedenkt er nicht zuletzt die gelungene deutsche Übersetzung.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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