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Klappentext
Mit 68 schwarz-weiß Abbildungen auf 40 Tafeln. Henning von Wistinghausen, erster deutscher Botschafter in Estland, schildert in seinen Erinnerungen den Umwandlungsprozeß dieses baltischen Staates von einer ehemaligen Sowjetrepublik zu einem modernen westlichen Staat, der nunmehr seit 2004 Mitglied in EU und NATO ist. Zugleich berichtet er von der Wiederanknüpfung der deutsch-estnischen Beziehungen und den handelnden Personen auf beiden Seiten.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.09.2005
Spannend waren die Jahre 1991 und 1995 in Estland, und spannend sind entsprechend auch die Erinnerungen des damaligen - und ersten - deutschen Botschafters in Talinn. So das Fazit des mit "kum." zeichnenden Rezensenten. Nicht nur, dass der Autor, Henning von Wistinghausen, Nachfahre estnischer Baltendeutsche ist und somit sozusagen Familiengeschichte betreibt, dem Leser tiefe Einblicke in historische Hintergründe gewährt. Es kommt hinzu, dass sich die Dinge in jenen Jahren überschlugen: die Wirtschaft wurde reformiert, ein Parteiensystem bildete sich, die sowjetischen Truppen traten den Rückzug in die Heimat an, und die Kultur des Landes entfaltete sich allmählich. Genuin spannender Stoff also. Ein wertvolles Buch, so "kum.", und zudem eine wichtige historiografische Ergänzung zu den Memoiren von Mart Laar.
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