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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heinrich Heine

Deutschland. Ein Wintermärchen, 2 CDs

Katharina Thalbach liest Heinrich Heine

Cover: Deutschland. Ein Wintermärchen, 2 CDs

Jumbo Neue Medien, Hamburg 2002
ISBN-10 3895926280
ISBN-13 9783895926280
CD, 15,80 EUR

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Klappentext

"Deutschland. Ein Wintermärchen" ist Heines bedeutendste politische Dichtung. Heines sensible Wahrnehmung sozialer, religiöser und politischer Veränderungen in seiner Heimat und Europa, gepaart mit seiner unübertroffenen Fähigkeit des spöttelnden ironischen Witzes und assoziativen Denkens, ergaben 1844 jene berühmten Verse, von denen er selbst meinte, sie wären "mit großer Leichtigkeit" entstanden und "höchst humoristisch".

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.2006

Rezensent Wolfgang Schneider mochte Katharina Thalbachs Lesung dieses berühmten Langgedichts von Heinrich Heine, obwohl er einräumt, das dies Geschmackssache ist. Entweder man möge Thalbachs "sublimierten Görencharme, ihre herzerfrischende Rauhkehligkeit", oder nicht. Und Schneider hörte ihr, wie er schreibt, gerne zu. Besonders, wenn sie den "Temperamentsturbo" ihres Vortrag herunterschaltet und "schnurrbehaglich" das Poetische zur Geltung bringe. Die spezifisch heinesche Melancholie jedoch fand er von Thalbachs "seufzerschwerer Berliner Trauer" nicht wirklichngetroffen.

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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 12.12.2002

Elisabeth von Thadden lobt diese Hörbuchfassung von Heines "Wintermärchen" ohne Einschränkung. In ihrer kurzen Kritik hebt sie hervor, dass gerade Thalbachs "Diktion" besonders gut geeignet ist, Heine zu lesen, da sie nicht "frivol" sei, - einen Vorwurf den man Heine auch schon immer gern angehängt habe, wie von Thadden mitteilt - sondern "raue Freude" vermittle. Wer glaubt, das Wintermärchen in- und auswendig zu kennen, wird überrascht werden, denn durch jede Neuinterpretation höre man den Text auch anders, betont die Rezensentin, die findet, Thalbach habe dem Text mit ihrer Lesart "neues Leben" eingehaucht.

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