Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heinrich Breloer

Unterwegs zur Familie Speer

Begegnungen, Gespräche, Interviews

Cover: Unterwegs zur Familie Speer

Propyläen Verlag, Berlin 2005
ISBN-10 354907249X
ISBN-13 9783549072493
Gebunden, 608 Seiten, 24,95 EUR

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Klappentext

Mit zahlreichen Abbildungen. Nach den Erkenntnissen, die wir heute - nicht zuletzt dank der Recherchen Breloers - über Albert Speer haben, hätte er in Nürnberg ebenso wie die mitangeklagten NS-Führer gehängt werden müssen. Das macht dieser Dokumentationsband deutlich, eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich über den TV-Film hinaus mit Albert Speer und seiner Verstrickung in die verbrecherische Politik der Nationalsozialisten befassen möchten.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 25.04.2005

Bei seiner Besprechung von drei Büchern über Albert Speer zeigt sich Klaus Podak über den Band "Unterwegs zur Familie Speer", der die Interviews, die Heinrich Breloer für seine vierteilige "Faction-Dokumentation" über Albert Speer mit Familienmitgliedern, Zeitzeugen und Experten geführt hat, in Gänze dokumentiert, sehr beeindruckt. Das Buch "erschließt mehr, als die Texte allein enthalten", lobt der Rezensent. Denn in den Gesprächen liest man die ständig untergründig präsente Frage, wie sich der Autor und Filmemacher selbst in der Situation "als Täter" verhalten hätte und das ist es auch, was dem Band "seine Faszination" verleiht, so Podak eingenommen. Dabei gerate Breloer allerdings glücklicherweise nicht in die Gefahr, "alles verstehen" und "(fast) alles verzeihen" zu wollen, vielmehr führe dieser Ansatz zu einer "heutzutage angemessenen Form der Objektivität", betont der überzeugte Rezensent.

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