Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heinke Fabritius, Ludger Hagedorn (Hrsg.)

Frühling in Prag oder Wege des Kubismus

Cover: Frühling in Prag oder Wege des Kubismus

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2005
ISBN-10 3421052611
ISBN-13 9783421052612
Gebunden, 384 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Neben Paris war Prag ein Zentrum des Kubismus: Künstler von internationalem Rang wie Emil Filla und Bohumil Kubista wirkten dort; Architekten, Grafiker und Designer gehörten zu einer kubistischen Avantgarde, deren wichtigste Essays hier erstmals auf deutsch erscheinen. Max Brod begrüßte diese junge Generation als den "Frühling in Prag", und von der berühmten Kubismusstudie ihres Mäzens Vincenc Kramar sagte Alfred Flechtheim: "Die Kunst kennt keine Grenzen. Große Kunst gehört der ganzen Welt. Die beste französische Kunst macht ein Spanier, das beste Buch über den spanischen Kubismus hat ein Tscheche geschrieben."

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 07.01.2006

Der tschechische Kubismus war ein Flop, wenn wir Rezensent Felix Philipp Ingold glauben dürfen, der die in diesem Band versammelten Texte der damaligen Künstler studiert hat. Nichts von revolutionärem Überschwang, kein Manifest, keine Innovation, kein Risiko, keine radikalen Positionen. Statt dessen las Ingold "schulmeisterliche, oft langfädige Aufsätze" unter anderem von Josef Capek, Emil Filla, Otto Gutfreund und Vincenc Benes über die Bedeutung des Guten, Wahren und Schönen in der Kunst. Auch von den Künstlern scheint - zumindest aus ihrer kubistischen Phase - nicht viel übrig geblieben zu sein. Die meisten kehrten nach dem Ersten Weltkrieg zur "konventionell darstellenden Malerei" zurück, so Ingold, der auch darauf hinweist, dass in dem Buch keine einziges Bild abgedruckt ist.

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