Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Heidi Witzig
Polenta und Paradeplatz
Regionales Alltagsleben auf dem Weg zur modernen Schweiz, 1880-1914
Klappentext
Das regionale Umfeld in Stadt und Land, von den katholisch geprägten Walliser und Tessiner Bergtälern oder dem Freiburger Sensebezirk über industriell prosperierende Regionen wie das St. Galler Rheintal oder das Zürcher Oberland bis zur aufsteigenden Grossstadt Zürich, bildet den Hintergrund, vor dem das Alltagsleben von Menschen verschiedener Schichten rekonstruiert und verglichen wird. Facetten des vielfältigen Alltags fügen sich zu einem Mosaik zusammen, in welchem sowohl Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede des Schweizer Alltags um die Jahrhundertwende sichtbar werden.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 25.05.2002
Recht interessant, aber in den sich ergebenden Schlussfolgerungen einigermaßen vorhersehbar findet der Rezensent mit dem Kürzel "Kst." diese alltagsgeschichtliche Studie über verschiedene Lebensformen in der Schweiz in den Jahrzehnten um die vorletzte Jahrhundertwende. Indem die Autorin Heidi Witzig das Leben in verschiedenen Regionen, Bergtälern ebenso wie Industriezonen, unter verschiedenen Aspekten wie Familienstruktur, Arbeitsleben, Kirche und anderen Identifikationsinstanzen untersucht, schafft sie einen breit gefächerten Einblick in den damaligen Alltag, den sie auch noch mit Anekdoten angereichert hat, so das positive Fazit des Rezensenten. Die Autorin zeigt ihrer Meinung nach auch, wie damals schon Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Lebensentwürfen bestanden und die verschiedene regional eingebundenen Modelle deshalb miteinander in Konkurrenz standen.
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