Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hans-Werner Goetz

Moderne Mediävistik

Stand und Perspektiven der Mittelalterforschung

Cover: Moderne Mediävistik

Primus Verlag, Darmstadt 1999
ISBN-10 3896781227
ISBN-13 9783896781222
Gebunden, 412 Seiten, 50,11 EUR

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Klappentext

"Moderne Mediävistik" - gibt es das überhaupt? In welchem Sinne kann das "finstere" Mittelalter dem ausgehenden 20. Jahrhundert von Bedeutung sein? Hans Werner Goetz wagt nichts anderes als eine Bestandsaufnahme seines Faches.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.09.2000

Matthias Grässlin hat viel auszusetzen an dieser Studie. Nachdem er dem Buch zunächst attestiert, insgesamt eine "gute Sache" zu sein, reiht er dann Kritikpunkt an Kritikpunkt. Auf die ersten hundertfünfzig Seiten hätte er gern ganz verzichtet. Enttäuscht ist er auch von einem vierzigseitigen Abriss über die Geschichte der Mittelalterforschung, den er "intellektuell dürftig" findet. Den zweiten Teil der Studie, der sich mit der neueren Entwicklung der Mediävistik beschäftigt, beurteilt Grässlin als "gehaltvoller", was ihn wenigstens teilweise mit dem Buch versöhnen kann.

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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 01.07.2000

Der Rezensent mit dem Kürzel „vg.“ weist darauf hin, dass es sich hier um viel mehr als nur ein „Essay“ handelt. Vielmehr hält er diesen Band für einen „handbuchartigen und gut gegliederten Überblick“ über die akademische Mittelalterforschung der vergangenen dreißig Jahre. Zwar hätte sich der Rezensent ein stärkeres Eingehen auf die Mittelalterforschung in Österreich und der Schweiz gewünscht. „Sympathisch“ findet er jedoch das Plädoyer des Autors, auch den (von vielen Kollegen verpönten) „Trends“ und „Moden“ nicht auszuweichen und eine „selbstbewusste Neugier der Spezialisten“ zu unterstützen. Diese könnte wiederum zu einer „Verzahnung der Kulturwissenschaften“ führen und damit „neue Arbeitsfelder eröffnen“, so „vg.“.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

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