Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hans Girod

Der Kannibale

Ungewöhnliche Todesfälle aus der DDR

Cover: Der Kannibale

Droemer Knaur Verlag, München 2002
ISBN-10 3426775875
ISBN-13 9783426775875
Taschenbuch, 288 Seiten, 7,90 EUR

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Klappentext

Sie handeln aus Macht- und Besitzgier, Hass oder Egoismus. Sie tun alles, um ihre Greueltaten zu vertuschen, Spuren zu verwischen ...und trotzdem, der perfekte Mord muss erst noch begangen werden. Hans Girod stellt neun höchst ungewöhnliche Todesfälle aus der DDR erstmals umfassend und neu recherchiert dar, beschreibt die akribische Arbeit der Ermittler und dringt in die Psyche der Mörder ein, die selbst hartgesottenen Polizisten die Sprache verschlagen.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 21.09.2002

Ansgar Warner bespricht einen ziemlich makabren Reportageband des "Kriminalisten mit DDR-Biografie" Hans Girod. Dieser widmet sich in seinem Buch nicht der staatlichen Gewalt, sondern privaten Schwerverbrechen, schreibt Warner. Dabei bediene sich Girod allerdings einer kuriosen Stilmischung aus "Schulmädchenreport, Kaderakte und Groschenroman". Angereichert werde das ganze mit Beschreibungen von Vorgeschichte, Tathergang, Ermittlungsarbeit und Fotos zur Illustration des Grauens. Lobend hervorgehoben werde im Vorwort die Arbeit der Volkspolizei, die teilweise mit Stasi-Methoden versuchte, die Ermittlungsarbeit der Kollegen im Westen zu übertreffen. "Nichts für schwache Nerven", warnt Warner.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

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