Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Hanna Krall
Rosa Straußenfedern
Klappentext
Aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann. In Briefen, Fragmenten, Zetteln und Erzählungen reflektiert der Band das Leben der polnischen Autorin in den letzten 50 Jahren. Die langen Schatten des Zweiten Weltkriegs, die Mühen der Volksrepublik, das Jahr 1968, die Ereignisse um die Gewerkschaft Solidarnosc und das Ende des Ostblocks schlagen sich darin ebenso nieder wie persönliche Ereignisse in ihrer Familie, langjährige Freundschaften, Konflikte mit der Zensur und zahlreiche Begegnungen mit den Protagonisten ihrer Reportagen.
Das Buch liest sich als Sammlung verschiedener Geschichten, aber auch als eine sehr persönliche Chronik. Es beginnt mit der Geburt der Tochter und endet mit dem Brief ihres Enkels aus Kanada. Zu Wort kommen Freunde und Arbeitskollegen wie Krzysztof Kieslowski, Marek Edelman, Mieczyslaw Rakowski, Adam Boniecki, Jan Kott und Leszek Kolakowski. Aber auch viele Unbekannte, die sich an die Autorin wenden, um von ihrem Leben zu berichten.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.02.2012
Marta Kijowska fällt es schwer, das jüngste Buch der polnischen Schriftstellerin Hanna Krall, die heute für ihre Reportagen über die Schicksale polnischer Juden mit dem Würth-Preis für Europäische Literatur ausgezeichnet wird, einzuordnen: Historische Chronik, autobiografische Erinnerung oder Bericht aus der Werkstatt, all dies findet man in ihrer literarischen Collage “Rosa Straußenfedern" mit Textfragmenten, die die letzten fünfzig Jahre dokumentieren, erklärt die Rezensentin. Dabei fügt sie aufbewahrte Zettelchen, Gehörtes oder eigene Erinnerungen zusammen und erzeugt damit doch den speziellen lakonisch-sachlichen Ton, den schon ihre Reportagen auszeichnen, so Kijowska, die dieses Buch “gern gelesen" hat, wie sie betont.
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