Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Giuseppe Genna

Im Namen von Ismael

Roman

Cover: Im Namen von Ismael

Diogenes Verlag, Zürich 2002
ISBN-10 3257063237
ISBN-13 9783257063233
Gebunden, 574 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Italienischen von Friederike Hausmann und Maja Pflug. Wer lässt unschuldige Opfer töten als Ankündigung für weitere Anschläge? "Nennt mich Ismael", hieß es schon im "Moby-Dick" über jene Figur, die sich stets im Hintergrund hält und ihre Fäden im verborgenen spinnt?

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 05.09.2002

Aufgepasst beim Lesen! Dieser Spionagethriller, warnt Tobias Gohlis, ist mit Anspielungen und Zitaten durchsetzt. Dazu geselle sich "schweres symbolisches Kaliber". Das Rätsel um Ismael, der dämonischen Macht, wird in zwei Entwicklungsstadien entfaltet, erzählt Gohlis: Auf der einen Seite ein ratloser Mailänder Inspektor zu Beginn der sechziger Jahre, andererseits das Weltmachtsstreben der US-Oligarchie im Jahre 2001. Die Spannung, so Gohlis, verliert sich im Verlauf des Romans etwas, die Verwicklungen werden aber offenbar nicht übersichtlicher. Der Leser verheddert sich jedenfalls schon in Gohlis' Inhaltsangabe. Er muss dem Rezensenten einfach glauben, dass dies ein "rasanter und komplexer Thriller" ist, mit dem sich der Autor in die Tradition der skeptischen Aufklärer einreiht. Oder auch nicht.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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