Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Mit einem Vorwort von Joschka Fischer. Siebzehn renommierte Nahostkorrespondenten berichten in diesem Buch über das schwierige Beziehungsdreieck zwischen Deutschen, Israelis und Palästinensern. Ihre teils biographisch, teils thematisch abgefaßten Beiträge ergeben ein facettenreiches und höchst interessantes Bild der inneren und äußeren Konflikte, mit denen sich Journalisten auseinandersetzen müssen, die sich in diesem Dreieck bewegen.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 27.03.2000
„Zuviel politisch-korrektes Denken“ diagnositiziert Ludwig Watzel in diesen Beiträgen. Dies findet er deswegen bedauerlich, weil er darin indirekt eine Weigerung der Deutschen sieht, das jüdische Volk und den Staat Israel „als normale Akteure im internationalen System“ zu behandeln. So hebt er in seiner Rezension denn auch den Beitrag der Spiegel-Korrespondentin Annette Grossbongardt hervor, die explizit darauf eingeht, dass man in Israel auch als Deutsche weitaus offener sprechen (und wohl auch Kritik üben) könne, als hierzulande oftmals vermutet wird. Interessant erscheint ihm auch der Artikel von Pierre Heumann von der „Weltwoche“, der auf die unterschiedliche Bereitschaft amerikanischer und israelischer Juden, die „Opferrolle“ zu akzeptieren, eingeht. Insgesamt erfahre man in diesem Buch allerdings wenig über die bilateralen Probleme, dafür aber um so mehr „Biographisches“.
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