Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Giorgio Orelli

Sagt es den Amseln / Ditelo ai merli

Gedichte. Italienisch und deutsch

Cover: Sagt es den Amseln / Ditelo ai merli

Limmat Verlag, Zürich 2008
ISBN-10 3857915560
ISBN-13 9783857915567
Gebunden, 223 Seiten, 23,50 EUR

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Klappentext

Ausgewählt und übersetzt von Christoph Ferber. Mit einem Nachwort und einem Gespräch mit Giorgio Orelli von Pietro De Marchi. Der Tessiner Dichter Giorgio Orelli schließt mit seiner Lyrik an die große Tradition von Dante und Petrarca bis Saba und Montale an. Aus dem vorgeformten Material des Alltags baut Orelli Geschichten, deren Struktur reich und kunstvoll artikuliert ist. Die Verse Orellis rufen gekonnt die grossen Vorbilder auf und variieren sie, ihre Klangbilder verbinden Laut und Sinn auf allen Ebenen. "Sagt es den Amseln / Ditelo ai merli" enthält Proben sowohl aus Orellis frühem Schaffen als auch aus den Bänden "Sinopie" und "Spiracoli". Zentraler Teil aber ist eine umfassende Auswahl aus Orellis neuestem Buch "Il collo dell anitra". Ein paar bisher unveröffentlichte Gedichte ergänzen die Ausgabe, die etwa 90 Gedichte enthält.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 02.08.2008

Viel Lesegenuss, also "plaisire de lire" hat diese Anthologie mit Gedichten von Giorgio Orelli Rezensentin Mevina Puorger bereitet. Sie rühmt den "einzigartigen" Klang seiner Gedichte, die auf Augenhöhe mit den Klassikern der Weltliteratur liegen. Als Grundmotiv der Lyrik Orellis beschreibt die Rezensentin "Fragen nach Wesen und Sein". Orelli transportiere seine metrisch und rhetorisch hochkomplexen poetischen Texte über Bilder aus der Natur. Anteil am Leseglück haben für die Rezensentin die "kongenialen Übertragungen Christoph Ferbers", dem aus ihrer Sicht in Übereinstimmung mit Orellis italienischer Poesie "klangvolle und farbenfrohe deutsche Äquivalente" gelungen sind, in denen "Klang und harmonischer Zeilenfall" stets Priorität vor identischer Gedicht- und Verslänge hätten. Gelobt wird außerdem Pietro De Marchis Nachwort wegen seiner "sublimen und intellektuell anspruchsvollen Würdigung" dieses Dichters.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren