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Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Bernd W. Holzrichter. Washington in den 40er und 50er Jahren - in den Gangs und unter den kleinen Leuten der griechischen Einwanderer spielt der erste historische Noir-Roman einer Trilogie von George P. Pelecanos. Sie beleuchtet Washington D.C. und die Welt der Immigranten, die sich mehr schlecht als recht durchbeißen, um ein Stück vom Kuchen des amerikanischen Traums herunterwürgen zu können.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 31.08.2000
George P. Pelecanos` Romane um die Familie Karras ("Das große Umlegen" und "King Suckerman", beide bei DuMont erschienen) sind ein Unikum des Noir-Kriminalromans, stellt Rezensent Alex Rühle fest, und scheut sich nicht, die Washington-Romane des Autors mit Don DeLillos Roman "Unterwelt" zu vergleichen. Die Perspektive sei die gleiche: in einer Jahrzehnte und Generationen umgreifenden Geschichte wird Amerika und seinen Mythen aus der Sicht von Arbeitern, Gangstern, Unterprivilegierten zu Leibe gerückt. Der Stadtplan wird zum "Palimpsest", dem eine alternative Geschichte der Stadt abzulesen ist. Bedauerlich nur, so Rühle, dass sich für Kriminalliteratur dieser Art in Deutschland nicht genug Leser finden: die Noir-Reihe des Dumont-Verlages soll eingestellt. Verkaufen, stellt er resigniert fest, lässt sich nur noch der gepflegte Unterhaltungskrimi.
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