Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Die Urgeschichtsforscherin Marie E. P. König (1899-1988) hat die Auffassung der etablierten Wissenschaft widerlegt, die eiszeitliche Kunst sei Ausdruck von Jagdzauber und Fruchtbarkeitsmagie. Aus den künstlerischen Hinterlassenschaften der Urmenschen schloß sie vielmehr auf deren Bemühen, sich in Raum und Zeit zu orientieren und ihr Weltbild in Symbolen zu fassen. Meixner stützt sich in dieser Biographie auf ihren nachgelassenen Briefwechsel und Gespräche mit WeggefährtInnen und ZeitzeugInnen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.04.2000
Marie König hat eine solche Biografie nicht verdient, findet Sonja Zekri. König habe sich nicht nur stets dagegen gewehrt, dass ihre ?Erkenntnisse zum Beweis für das Ur-Matriarchat? umgedeutet werden. Auch der (Selbst-) Ironie der Forscherin wird die Autorin hier nicht annähernd gerecht, wie Zekri feststellt. Diese Biografie zeige vielmehr Anzeichen einer Heiligenverehrung, bei der Meixners Anstrengungen, Marie König in ungetrübt strahlendem Licht erscheinen zu lassen, stets im Vordergrund stehen. Nicht, dass die Rezensentin Königs Verdienste selbst anzweifelt. Ihr gefällt jedoch der unterwürfige Stil nicht, mit dem sich die Autorin Marie König nähert. Regelrecht genervt zeigt sich die Rezensentin da, wo Meixner auf das scheinbar so idyllische Privatleben Königs eingeht. Vom Schnellkochtopf bis zur Gartenparty ist da die Rede: ?Marie König schenkt als Doris Day der Urgeschichte Kaffee aus?, wie die Rezensentin mit spitzer Feder anmerkt.
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Mehr Bücher aus dem Themengebiet
Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







