Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Thorsten Schmidt. Welche Länder und Unternehmen werden in der globalisierten Wirtschaft erfolgreich sein? G. Pascal Zacharys kosmopolitisches Manifest zeigt, dass die Öffnung für unterschiedliche Kulturen und Ethnien zu einem ausschlaggebenden Wettbewerbsvorteil im 21. Jahrhundert geworden ist. Kreativität und Innovation entscheiden über Aufstieg und Fall von Gesellschaften, Firmen und Individuen. Prosperieren werden diejenigen, denen es gelingt, das Talent, die Energien und die Werte von Menschen aus fremden Kulturen aufzunehmen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.02.2001
Joachim Becker bezeichnet diesen Band als ein "ungewöhnlich interessantes und bewegendes Buch", dass er jedem, der sich in irgendeiner Form an der Diskussion um Zuwanderung beteiligt, dringend ans Herz legen will. Der Autor vertrete im wesentlichen die These, dass die Verschmelzung verschiedener ethnischer Gruppen zu einem Kreativitäts- und Innovationsschub in dem betreffenden Land führe und damit zu einer neuen ökonomischen Stärke. Becker betont jedoch, dass Zachary die multikulturelle Gesellschaft eindeutig ablehnt, vielmehr sei er auf Überwindung der Unterschiede aus. Besonders die Passagen über die Situation in Deutschland findet der Rezensent überaus anregend, etwa wenn der Autor darauf zu sprechen kommt, dass man sich hierzulande kaum für "Hochbegabungen aus dem Ausland" interessiere, stattdessen jedoch gering qualifizierten Ausländern die Zuwanderung gestatte, die letztlich eine "wirtschaftliche Belastung" darstellten. Becker lobt darüber hinaus die immense Materialfülle dieses "eigentümlichen" Buchs. Lediglich den journalistischen Jargon, mit dem Zachary gelegentlich zu "Zuspitzungen" neige, findet der Rezensent bisweilen ein wenig übertrieben.
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