Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

G. Pascal Zachary

Die neuen Weltbürger

Einwanderungsgesellschaften gehört die Zukunft

Cover: Die neuen Weltbürger

Econ Verlag, München 2000
ISBN-10 3430199050
ISBN-13 9783430199056
Gebunden, 447 Seiten, 24,54 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Thorsten Schmidt. Welche Länder und Unternehmen werden in der globalisierten Wirtschaft erfolgreich sein? G. Pascal Zacharys kosmopolitisches Manifest zeigt, dass die Öffnung für unterschiedliche Kulturen und Ethnien zu einem ausschlaggebenden Wettbewerbsvorteil im 21. Jahrhundert geworden ist. Kreativität und Innovation entscheiden über Aufstieg und Fall von Gesellschaften, Firmen und Individuen. Prosperieren werden diejenigen, denen es gelingt, das Talent, die Energien und die Werte von Menschen aus fremden Kulturen aufzunehmen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.02.2001

Joachim Becker bezeichnet diesen Band als ein "ungewöhnlich interessantes und bewegendes Buch", dass er jedem, der sich in irgendeiner Form an der Diskussion um Zuwanderung beteiligt, dringend ans Herz legen will. Der Autor vertrete im wesentlichen die These, dass die Verschmelzung verschiedener ethnischer Gruppen zu einem Kreativitäts- und Innovationsschub in dem betreffenden Land führe und damit zu einer neuen ökonomischen Stärke. Becker betont jedoch, dass Zachary die multikulturelle Gesellschaft eindeutig ablehnt, vielmehr sei er auf Überwindung der Unterschiede aus. Besonders die Passagen über die Situation in Deutschland findet der Rezensent überaus anregend, etwa wenn der Autor darauf zu sprechen kommt, dass man sich hierzulande kaum für "Hochbegabungen aus dem Ausland" interessiere, stattdessen jedoch gering qualifizierten Ausländern die Zuwanderung gestatte, die letztlich eine "wirtschaftliche Belastung" darstellten. Becker lobt darüber hinaus die immense Materialfülle dieses "eigentümlichen" Buchs. Lediglich den journalistischen Jargon, mit dem Zachary gelegentlich zu "Zuspitzungen" neige, findet der Rezensent bisweilen ein wenig übertrieben.

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Archiv: Bücherschauen

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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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