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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

G. K. Chesterton

Die Unschuld des Kriminellen

Cover: Die Unschuld des Kriminellen

nova et vetera Verlag, Bonn 2010
ISBN-10 3936741638
ISBN-13 9783936741636
Gebunden, 206 Seiten, 18,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Boris Greff, Max Herresthal und Matthias Marx. Alle Kriminalgeschichten sind Maskenspiele, und Gilbert Keith Chesterton war ein Meister dieses Genre. Zum hundertsten Geburtstag seines berühmtesten Detektivs, Father Brown, erscheint eine außergewöhnliche Sammlung von Texten, die bis auf wenige Ausnahmen noch nicht auf Deutsch greifbar waren. So war Chesterton nicht nur ein Meister der Kriminalgeschichte. Er hat sich auch in vielen Texten zu verschiedensten Aspekten der Kriminalistik und zur Theorie der Detektivgeschichte geäußert - ja er gab mehrfach konkrete Hinweise zu deren Abfassung. In der nun vorliegenden Sammlung wird nun erstmals der ganze Kontext, der Nährboden für seine Kriminalliteratur freigelegt. Dabei sehen wir Chestertons "Blick in den eigenen Abgrund";, verfolgen die Aktualität von "Jekyll und Hyde"; und erfahren viel über seine Sicht auf unsoziale und verbrecherische Strukturen. Zu oft stellt sich "Die Unschuld des Kriminellen"; zu spät heraus!

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.08.2010

Mit einem klaren Urteil über die Sammlung von Essays und Detektivgeschichten G. K. Chestertons "Die Unschuld des Kriminellen" hält sich Alexander Kissler zurück. Kissler fasst einen Essay Chestertons zusammen, in dem dieser sich über das gängige Vorurteil echauffiere, Kriminalgeschichten böten nur platte Unterhaltung. Ebenso bemerkt der Rezensent die Sympathie Chestertons mit der Figur des Verbrechers (wobei er natürlich niemals dessen Straffreiheit fordere). Nach einer Kritik am "arg lässigen" Lektorat des Bandes spricht der Rezensent dann den darin versammelten Geschichten aber "die metaphysische Dimension" von guten Kriminalromanen zu.

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