Bücherschau der Woche
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Fritz Söllner
Die Geschichte des ökonomischen Denkens
Klappentext
"Die Geschichte des ökonomischen Denkens" gibt einen Überblick über die Entwicklung der ökonomischen Theorie. Den Schwerpunkt bildet die Darstellung der Hauptströmung der ökonomischen Theorie, die Vorklassik, Klassik und Neoklassik umfaßt. Die Ausführungen gliedern sich in Mikroökonomie, Geldtheorie und Makroökonomie. In diesem Rahmen werden auch die Ansätze des Keynesianismus, des Monetarismus und weiterer Strömungen behandelt. Neben dem "mainstream" geht das Buch ferner auf konkurrierende Schulen (wie Marxismus oder Institutionalismus) und auf neuere Entwicklungen (wie die evolutorische Ökonomie oder die ökologische Ökonomie) ein.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.05.2000
Nach Ansicht des Rezensenten mit dem Kürzel "tf" schließt dieses "wertvolle" Buch eine Lücke, die besonders an den Universitäten nur unzureichend gefüllt wird. Denn dass ein Ökonom sein Fach auch im historischen Kontext versteht, ist seiner Ansicht nach unerlässlich. So richte sich der Band auch vor allem an Studenten der Volkswirtschaft, wenngleich auch Laien, die in der Thematik über ausreichende Vorkenntnisse verfügen, diesen Beitrag mit Gewinn lesen dürften, glaubt "tf". Lobend hebt der Rezensent hervor, dass die Darstellung trotz des "breiten Zeithorizonts" nicht oberflächlich gerät, da sich der Autor besonders auf die Neoklassik konzentriert. Für besonders gelungen hält er darüber hinaus, die Fragen am Ende jedes Kapitels zur "heutigen Relevanz der verschiedenen Ideen", wodurch der Bezug zur Gegenwart besonders gut deutlich werde.
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