Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Fritz Maywald

Der Narr und das Management

Leistungssteigerung im Unternehmen zwischen Shareholder Value und sozialer Verantwortung

Cover: Der Narr und das Management

Gerling Akademie Verlag, München 2000
ISBN-10 3932425235
ISBN-13 9783932425233
gebunden, 205 Seiten, 19,94 EUR

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Klappentext

Leitfigur und Wegweiser dieses Buches ist der Narr, wie wir ihn aus dem Mittelalter und von Shakespeare aber auch aus der Symbolik des Tarot-Spiels kennen: Sein klarer, kindlicher Geist nimmt jene außergewöhnlichen Erfahrungen auf, die gewöhnlichen Menschen verborgen bleiben. Unbeirrt geht er seinen Weg, ohne sich von der Gesellschaft einschränken zu lassen. Er hat keine Angst vor Veränderung. Sein Witz und seine Ironie lockern festgefahrene Situationen auf. Sein Einfallsreichtum findet Auswege aus Sackgassen. Seine Respektlosigkeit deckt Verkrustungen auf. Unerschrockenheit, nicht Leichtsinn und Blindheit kennzeichnen ihn. In dem vorliegenden Buch nutzt Fritz Maywald diese Eigenschaften und Fähigkeiten des Narren und macht sie für Veränderungsprozesse in Unternehmen fruchtbar. Seine überzeugende Botschaft: Nur wenn kluge, furchtlose und erfinderische Narren Einzug in die Unternehmen halten, nur wenn die Manager närrischer werden, kann eine Brücke zwischen Menschlichkeit und Veränderung geschlagen werden. Denn nur solche Manager sind frei genug, um mutig neue Wege zu beschreiten, die den geforderten wirtschaftlichen Erfolg und die Zufriedenheit der Mitarbeiter sicherstellen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.06.2000

In seiner kurzen Rezension streicht Hartmut Hänsel das Besondere an dieser Untersuchung heraus, deren Erkenntnisse ansonsten nicht neu seien. So handele es sich hier um einen "klassischen Fahrplan" für Veränderungen in Unternehmen, dessen Hinweise und Vorschläge man auch "anderswo nachlesen" könne, merkt der Rezensent an. Jedoch sei in dem Einfall des Autors, einen "Joker" vorzuschlagen, der in der Rolle des Hofnarren furchtlos und erfinderisch Veränderungen initiieren könnte, ein origineller Ansatz zu finden, lobt der Rezensent.

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