Bücherschau der Woche
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Friedrich Achleitner
Der springende Punkt
Klappentext
"der springende punkt" versammelt Prosa der vergangenen drei Jahre, die Friedrich Achleitner für die Tageszeitung "Der Standard" geschrieben hat. Die Texte drehen sich um Kurzschlüsse und Leberwürste, berichten vom "Verein freischaffender Snobisten", zeigen "Duck- und Tüchtigkeitsfehler" auf und führen plausibel vor Augen, wie es mit Hilfe von Fenstertagen gelingen kann, Atheisten von der Notwendigkeit eines heiligen Jahres zu überzeugen.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.10.2009
In der Tradition von Nestroy und Karl Valentin sieht ein vergnügter Martin Meyer die Sprachglossen Friedrich Achleitners, die zuerst im Wiener Standard erschienen und nun in "Der springende Punkt" versammelt sind. Mit "schneidender Intelligenz" nehme Achleitner einzelne Wörter und gängige Sprachwendungen unter die Lupe und lasse abstrakte Begrifflichkeiten auch mal zu handelnden Personen eines Dramoletts werden. Ins Belehrende rutscht Achleitner mit seiner skeptischen Befragung der Sprache nicht ab, versichert der Rezensent. Dennoch seien Achleitners Miniaturen lehrreich, insofern sie aufdeckten, wie vermeintliche Sicherheiten auf dem unsicheren Grund der Sprache ins Wanken geraten können. Dabei entwickeln Achleitners Glossen nach Martin Meyers Ansicht durchaus eigene poetische Qualitäten.
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