Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Englischen von Gabriele Baertels und Ango Laina. Die Protagonisten dieses Buches sind Antihelden: Abzocker, Verlierer, Serienmörder oder Auftragskiller. Das ist in der Welt der Crime- und Pulpfiction nichts Ungewöhnliches, ist doch die Figur des Antiheros ein beliebtes Stilmittel, um einen Blick in die Schattenbereiche der Zivilisation zu riskieren. Je mehr die Antiheros von Dekade zu Dekade mutierten, desto bizarrer und gewagter wurden die Storys. Das Kernstück dieser Anthologie ist Charles Willefords Debütroman "Der Hohepriester": Im San Francisco der 50-er inszeniert der selbstgefällige Gebrauchtwagenhändler Russel seine Interpretation des American-Way-of-Life und manipuliert seine Mitmenschen gnadenlos. Paul Cain, Fletcher Flora, Dan J. Marlowe, Derek Raymond, Joe R. Lansdale und Buddy Giovinazzo lassen weitere Vertreter der Spezies Antihero auf uns los...
Rezension Perlentaucher
es gibt keinen sicheren Standpunkt, der hinter dem des Erzählers durchscheint, sondern nur diese lakonischen, kurzen Sätze, die Banalitäten wie Ungeheuerlichkeiten im selben unaufgeregten Tonfall notieren. Vom Erzählgestus her sind Beschreibungen eines brutalen Mords und des, nur zum Beispiel, Kaffeekochens, nicht unterschieden. Das ergibt eine so faszinierende wie unbequeme Leseerfahrung: Man verliert den Boden des sicheren Urteils unter den Füßen...
Lesen Sie mehr von Ekkehard Knörer in 'Mord und Ratschlag'
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 11.12.2001
Robert Brack freut sich, dass man auch mal was "über die US of Assholes" erfährt, über "das andere Amerika" also. Die von Frank Nowatzki - "Streiter für den wahren und guten Krimi-Trash" - zusammengestellte Anthologie schätzt er wegen ihrer "Gewinnlertypen, Versager, Macho-Drecksäcke und Psychopathen" und weidet sich an einer "total kaputten Liebesgeschichte" (Charles Willefords Roman "Der Hohepriester") wie an den schwarzen Geschichten von Paul Cain und Fletcher Flora. Dass man Amoralität und Asozialität auch mit Witz abhandeln kann, hat unser Rezensent anhand des Bands feststellen können und auch, dass Hannibal Lector "wie ein Waisenknabe" aussehen kann. Insgesamt sei 'Anti-Hero' das Buch, "dass dir gnadenlos amüsant erklärt, warum du schon wieder eine schlaflose Nacht hattest".
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