Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Tobin hat nicht nur eine halbverrückte Großmutter, abgedrehte Geschwister und einen unmöglichen Vater - auch sein Klassenkamerad Henry hat einen Knall: Er züchtet begeistert Hühner. Mit ihrem Seelenleben kennt er sich bestens aus. Und später wird er zusammen mit seinem Bruder ein Geflügel-Imperium aufbauen. Als dritten Mann im Bund der Hühner-Geschäftsmänner hat er sich Tobin ausgesucht. Der will aber nichts davon wissen. Er vermisst seine Mutter und will in Ruhe gelassen werden. Doch was man von Hühnern alles lernen kann, hätte Tobin nie für möglich gehalten. Und kaum zu fassen ist, dass der neue Freund und das Federvieh allmählich sein Leben umkrempeln.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.08.2007
Tobin McCauley, der Ich-Erzähler dieses Jugendromans, stammt aus einer reichlich dysfunktionalen Familie. So recht bemerkt er selbst das aber erst, als er Henry kennenlernt und dessen sehr viel glücklicher zusammen lebende Verwandtschaft. Allerdings ist Henry ziemlich hühnerverrückt und so wird Tobin, der sich mit ihm anfreundet, ebenfalls zum Freund und Kenner des Geflügels. Sehr schön findet es die Rezensentin Britta Lange, wie die Autorin Frances O'Roark Dowell die ziemlich bittere Familiengeschichte ihres Helden diesen ohne alle "Larmoyanz" erzählen lässt. Ein weiteres Mal erweise sich die Stilsicherheit von O'Roark Dowell, wenn sie die "Versöhnung" von Enkel und Großmutter ganz ohne "Kitsch und Pathos" schildert.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.03.2007
Eine köstliche Geschichte um eine Jungenfreundschaft, in deren Zentrum die Passion für Hühner steht, ist das Buch der amerikanischen Autorin Frances O'Roark Dowell, schwärmt Hilde Elisabeth Menzel. Die Rezensentin ist von dem rasanten Tempo und dem überwältigenden Witz des Bandes hingerissen und versichert, dass er für die Leser ab 11 Jahren ein großes Vergnügen darstellt. Es geht um Tobin, einen ängstlichen Außenseiter, der sich mit dem neuen Schüler Henry anfreundet und sich von dessen Leidenschaft für das Züchten von Hühnern anstecken lässt, fasst Menzel zusammen. Pures Glück verspricht die begeisterte Rezensentin von der Lektüre und warnt nur, dass bei den Lesern eine völlig unerwartete Leidenschaft für Federvieh entstehen könnte.
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