Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Federico Fellini

Das Buch der Träume

Cover: Das Buch der Träume

Rolf Heyne Collection, München 2007
ISBN-10 3899103742
ISBN-13 9783899103748
Gebunden, 583 Seiten, 135,00 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Aus dem Italienischen von Christel Galliani. Herausgegeben von Tullio Kezich und Vittorio Boarini. Mit einem Beitrag von Vincenzo Mollica. Die Welt, die der große italienische Regisseur in seinem Traum-Kino entstehen ließ, steht seinen schillernden Filmen in nichts nach. Im Gegenteil. Fellinis "Buch der Träume", in das er zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren Visionen, Träume und Albträume notierte und mit unzähligen Zeichnungen illustrierte, entpuppt sich als grandiose Sammlung allerlei unterschiedlicher Phantastereien. Bilder, die verzaubern, Texte, die amüsieren und verstören und auf den zweiten Blick offenbaren, dass Träume für Fellini auch Inspirationsquelle für viele seiner Filme waren. Szenen, Charaktere, berühmte Persönlichkeiten der Gesellschaft und Filmszene neben allerlei Figuren des Unterbewusstseins scheinen auch sie ihre Wiedergänger in den Träumen des Regisseurs gehabt zu haben. Erstmals werden die rauschhaften Bilder und Texte nun in ihrer Gesamtheit faksimiliert und transkribiert veröffentlicht. Sie gewähren tiefe Einblicke in die Gefühle und Bilderwelten des großen Cineasten. Ein Sammlerstück für alle Fellini-Fans!

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.06.2008

Fritz Göttler kennt das alles, den Glanz, das Kafkaeske, die überbordende todesnahe Fantasie Federico Fellinis. Doch derart ungebändigt wie in diesem Schwergewicht von einem Band ist er ihm noch nicht begegnet. Fellini aus nächster Nähe und in zwei Abteilungen (1960-68 und 1973-82) unterteilt. Für Göttler Stoff für Monate, wenn nicht Jahre der Beschäftigung mit Erinnerungen, nicht Realisiertem, Ereignissen der Filmgeschichte, dem ganzen "Horror" der Kreativität. Fellini als Macher und Erzähler immer dabei, so dass es Göttler vorkommt, als spiele hier das eigentliche Kino des Meisters und die Filme seien nur ein "Abglanz".

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren