Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Hebräischen von Barbara Linner. Wenn man sich umgebracht hat, kann das Dasein ganz schön langweilig werden. Diese Erkenntnis teilt Chaim mit seinen neuen Bekannten, aber keinem fällt etwas ein, das man dagegen tun kann. Da lädt Rafael Kneller sie in sein Haus ein und macht ein sensationelles Angebot. "Pizzeria Kamikaze" steht in Israel seit Monaten auf der Bestsellerliste.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 27.05.2000
Eine etwas wirre Besprechung hat Angela Schader hier abgeliefert. Keret, ein "begabter" Autor, habe mit seinem vorherigen Erzählband „Gaza Blues“ für Furore gesorgt. Nun habe der „Luchterhand“ vier neue Erzählungen als „Roman präsentiert“, wohl gelockt vom früheren Erfolg. Das Thema ist Suizid, die Handlung bleibt - jedenfalls in der Rezension - schwer nachvollziehbar. Schader beklagt „beliebige Bezüge“ zu Israel und unnötige Skurrilität. Die „Trümpfe“ aus dem ersten Buch seien hier „zu bloßen Spielkarten in der Hand des Autors“ mutiert. Also - doch lieber die Finger lassen von Themen wie Suizid aus Langeweile? Am Ende der Rezension steht ein frommer Wunsch: Kommt Zeit, kommt wieder Erfolg.
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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 22.04.2000
Stephanie Grimm findet die Ideen Kerets` zwar manchmal "etwas zu platt", aber sie beschreibt den Kurzroman dennoch als unterhaltsam. Sie bezeichnet die Arbeit als Slapstick und ordnet sie "zwischen Comicstrip und Roadmovie" ein. Das Tempo des Romans scheint ihr zu gefallen: "Es sorgt dafür, dass Tragik und Humor nebeneinander stehen ohne einander aufzuheben." Keret gelinge die Verknüpfung von Alltäglichem und Surrealem.
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Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
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Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen








