Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ernst von Schuch, Richard Strauss

Ernst von Schuch - Richard Strauss: Ein Briefwechsel

Eine Veröffentlichung der Richard-Strauss-Gesellschaft

Cover: Ernst von Schuch - Richard Strauss: Ein Briefwechsel

Henschel Verlag, Berlin 1999
ISBN-10 3894873299
ISBN-13 9783894873295
Gebunden, 239 Seiten, 50,11 EUR

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Klappentext

Herausgegeben von Julia Liebscher und Gabriella Hanke Knaus. Mit dem kompletten Briefwechsel zwischen Richard Strauss und dem Dresdner Generalmusikdirektor Ernst von Schuch (1846-1914) erhält der Leser einen vertieften Einblick in die Realisierung der Bühnenwerke von Strauss auf der Opernbühne. Er beginnt im Dezember 1884, ist am intensivsten in den Jahren der Arbeit an "Salome", "Elektra" und am "Rosenkavalier" und endet im November 1912. Strauss fand in Schuch einen engagierten Interpreten, der an den Erfolg seiner Opern glaubte und die Uraufführung der "Salome", die wegen sittlicher Bedenken in Berlin verweigert wurde, in Dresden durchsetzte. Die musikgeschichtlich wertvollen Zeitdokumente sind in bewährter Form mit einer Einleitung der Herausgeberin, für das Verständnis der Briefe unverzichtbaren ausführlichen Kommentaren, Bibliografie, Personen- und Werkregister erschlossen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.08.2000

Der Rezensent mit dem Kürzel „rur“ versucht in erster Linie die Unterschiede zwischen den beiden Briefeschreibern herauszukristallisieren. So betont er die Nüchternheit und Sachlichkeit des Komponisten, der sich „meistens erstaunlich gut informiert“ zeigt, ob es nun um Zuschauerzahlen geht oder organisatorische Fragen. Selbst um Kostüme und Probenpläne habe sich Strauss selbst gekümmert. Wenig jedoch geben die Briefe in Sachen Klatsch und Tratsch her. Von Schuch zeigt sich prinzipiell wesentlich gesprächiger und ausschweifender, so „rur“, allerdings habe trotz deutlich spürbarer charakterlicher Unterschiede zwischen den beiden „eine intakte respektvolle Beziehung“ bestanden. „rur“ äußert die Vermutung, dass von Schuch sich schon früh über die Bedeutung Strauss‘ (nicht zuletzt für seine eigene Karriere) im Klaren gewesen sein muss. Abschließend findet der Rezensent noch einige lobende Worte für die Illustration des Bandes, die Bibliografie und die zwei Besetzungszettel der Uraufführungen von den Strauss-Opern „Feuersnot“ und „Rosenkavalier“.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren