Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Erika Mann

Stoffel fliegt übers Meer

(Ab 10 Jahre)

Cover: Stoffel fliegt übers Meer

Peter Kirchheim Verlag, 1999
ISBN-10 3874100871
ISBN-13 9783874100878
Pappband, 128 Seiten, 15,29 EUR

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Klappentext

Auch als Hörbuch erhältlich: Deutsche Grammophon Literatur, 3 CDs, 39,90 (ISBN: 3829111312).

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 13.06.2001

"Vorlesestoff aus dem Hause Mann", schreibt Reinhard Osteroth und denkt sich wohl, das bürgt für Qualität. Das 1932 erschienene, nun im Reprint vorliegende Buch der "großen Schwester für "Medi" und "Bibi" Mann hat ihm jedenfalls gefallen. Die Geschichte vom Stoffel, der im Zeppelin über den Ozean nach Amerika fliegt, findet er "ganz eigenartig, ganz reizvoll". Osteroth erfindet gar das Bild von der "schönen Patina der Bravheit"; die, erklärt er, verwebe sich hier mit einem "erfrischenden Staunen" über die Luftschifftechnik. Und mit den "wunderbaren Illustrationen" Richard Hallgartens. Der zugehörigen Hörbuchfassung will Osteroth schließlich auch noch ein Lob aussprechen: Gelesen werde das "mit wohltemperierter Mimik in der Stimme" (wieder so ein Bild) und mit "temperamentvollem Rollenspiel."

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999

Der Flug übers Meer wird von Stoffel mit einem Zeppelin bewerkstelligt. Deshalb könnte, meint Heribert Hoven, der Kinderbuchklassiker der Mann-Tochter auch heutige Kinder noch faszinieren, selbst wenn Flugreisen an sich nichts Ungewöhnliches mehr sind. Stoffel ist ein kleiner lederbehoster Bayer, der aus seiner Armut heraus zum reichen Onkel nach Amerika fliegt und dabei das luxuriöse Luftschiff vor Absturz und Katastrophe retten kann. Das vor 75 Jahren erschienene Buch wurde von Ricki Hallgarten, einem Freund der Familie Mann, "reizvoll illustriert" (Hoven erwähnt seinen Selbstmord noch vor Erscheinen des Buches) und erschien erstmals 1932 im jüdischen Verlag Levy und Müller.

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