Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Erik Orsenna

Lied für eine geliebte Frau

Roman

Cover: Lied für eine geliebte Frau

C. H. Beck Verlag, München 2010
ISBN-10 3406606172
ISBN-13 9783406606175
Gebunden, 158 Seiten, 16,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. Nur vier gemeinsame Jahre waren dem Erzähler dieses Romans und seiner einzigen wahren Liebe vergönnt, bevor sie starb. Alleingelassen, will er einen Weg finden, wie er mit der Geliebten weiterleben und die Verbindung mit ihr aufrechterhalten kann. Dazu begibt er sich auf die Suche nach seinen Erinnerungen - und nach dem Ort, an dem die Toten sind. Er befragt die Menschen in seiner Umgebung, er wendet sich an Experten, an fremde Religionen und Kulturen. Und während er sich weigert, seinen Verlust hinzunehmen, wird die Geliebte erneut zur Begleiterin für sein Leben, das gleichwohl nicht in der Vergangenheit stehenbleibt. Orsennas Buch, diese postume Liebeserklärung, ist ein Stück erzählter Autobiografie, das Märchen einer großen Liebe und der Bericht von einer philosophischen Wanderung.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Erik Orsenna: Lied für eine gliebte Frau - Leseprobe beim C.H. Beck Verlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.03.2011

Souverän geschrieben, verspielt und humorig und doch voller Würde, mustergültig übersetzt auch, gibt dieses Buch Joseph Hanimann tatsächlich eine Ahnung davon, wie sich ein großer Schmerz, der Verlust des geliebten Partners, überstehen lässt. Zuvor aber muss der Rezensent zusammen mit dem (dem Autor Erik Orsenna, wie Hanimann findet, sehr ähnelnden) Protagonisten dem Schmerz ins Auge sehen, mythologisch, soziologisch, rührend, doch nicht rührselig, wie Hanimann erleichtert feststellt. Ein wunderliches, ein buchstäblich feines Buch, findet er.

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