Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. Nur vier gemeinsame Jahre waren dem Erzähler dieses Romans und seiner einzigen wahren Liebe vergönnt, bevor sie starb. Alleingelassen, will er einen Weg finden, wie er mit der Geliebten weiterleben und die Verbindung mit ihr aufrechterhalten kann. Dazu begibt er sich auf die Suche nach seinen Erinnerungen - und nach dem Ort, an dem die Toten sind. Er befragt die Menschen in seiner Umgebung, er wendet sich an Experten, an fremde Religionen und Kulturen. Und während er sich weigert, seinen Verlust hinzunehmen, wird die Geliebte erneut zur Begleiterin für sein Leben, das gleichwohl nicht in der Vergangenheit stehenbleibt. Orsennas Buch, diese postume Liebeserklärung, ist ein Stück erzählter Autobiografie, das Märchen einer großen Liebe und der Bericht von einer philosophischen Wanderung.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Erik Orsenna: Lied für eine gliebte Frau - Leseprobe beim C.H. Beck Verlag
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.03.2011
Souverän geschrieben, verspielt und humorig und doch voller Würde, mustergültig übersetzt auch, gibt dieses Buch Joseph Hanimann tatsächlich eine Ahnung davon, wie sich ein großer Schmerz, der Verlust des geliebten Partners, überstehen lässt. Zuvor aber muss der Rezensent zusammen mit dem (dem Autor Erik Orsenna, wie Hanimann findet, sehr ähnelnden) Protagonisten dem Schmerz ins Auge sehen, mythologisch, soziologisch, rührend, doch nicht rührselig, wie Hanimann erleichtert feststellt. Ein wunderliches, ein buchstäblich feines Buch, findet er.
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