Bücherschau der Woche
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- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Französischen von Enrico Heinemann. Emmanuel Todd hat es vorausgesagt: Der Islamismus ist am Ende. Die Revolutionen von Tunesien über Ägypten bis Libyen haben gezeigt, dass die arabische Welt viel moderner ist, als wir glauben. Anhand von Geburtenzahlen und Alphabetisierungsgrad wies Todd schon vor Jahren nach, dass die muslimischen Länder von den Werten des Westens unterwandert werden. Doch jetzt geht er weiter und zeigt, was der arabische Frühling für unser Verständnis von Demokratie bedeutet: Wieviel Freiheit braucht Europa? Welche Rolle will Deutschland in Zukunft spielen?
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 25.08.2011
In der Nahost-Politik sind die Zeiten des Pessimismus endgültig vorbei. Den Eindruck hat auch Michaal Thumann in seiner Sammelbesprechung ganz unterschiedlicher Bücher zu diesem Thema. Interessiert gelesen hat er darin auch das Buch des französischen Politologen Emmanuel Todd mit dem schlichten Titel "Frei" , das auf ihn allerdings wie ein "etwas zusammengeschusterte Interview-Buch" wirkt. So sprunghaft, wie thesenstark gibt Todd sich darin als zufriedenes Orakel und dokumentiert nachträglich, was er immer schon wusste und keiner hören wollte - die Prophezeiung der arabischen Revolution. Dass diese durch die "Massenalphabetisierung" erst möglich wurde, so Todds These, mag Thumann noch einsehen, weit hergeholt erscheint ihm jedoch Todds Ansicht, in Ägypten hänge der aufkeimende Unmut über das Regime mit der veränderten Heiratspolitik der Familien zusammen.

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Perthes, Volker: Der Aufstand. Die arabische Revolution und ihre Folgen


Pantheon Verlag, München 2011, ISBN 3570551741, Kartoniert, 224 Seiten, 12,99 EUR
Erst in Tunesien, dann in Ägypten, dann in immer mehr Staaten der Region haben die Menschen im Nahen Osten und Nordafrika begonnen, ihr politisches Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Auch wenn 2011 zunächst nur einige Autokraten stürzten und die Mühen des Aufbaus demokratischer Staaten und Gesellschaften noch ausstehen, erleben... mehr lesen










