Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Doris Mayer

Machalan

Roman

Cover: Machalan

Deuticke Verlag, Wien 2000
ISBN-10 3216305112
ISBN-13 9783216305114
Gebunden, 256 Seiten, 17,38 EUR

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Klappentext

Bei einem Wienbesuch am 15. März 1938 wird Viktoria, die mittlerweile eine junge Frau ist, beinahe von den Menschen erdrückt, die an diesem Tag dem Platz zuströmen. Doch dies ist auch der Tag, an dem ihr die Jüdin Sarah Goldblum ein Tagebuch von für sie vorerst noch unschätzbarem Wert überreicht: Die darin aufgezeichnete Geschichte von Machalan ist mit Sarahs und ihrem Leben untrennbar verbunden und wird ihr schließlich die Macht verleihen, ihr Schicksal selbst zu lenken.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.08.2000

Am Roman der Wiener Schauspielerin Doris Mayer kann der Rezensent mit dem Kürzel F.Hs. gar nichts Gutes finden. Er umschreibt die Handlung ironisch als "Geschichte einer guten Frau im bösen Österreich zwischen den zwei Weltkriegen, die "triefend vor guten Absichten und schlecht gereimten Zufällen" ist. Aber nicht nur die Geschichte des Waisenmädchens Viktoria, die zusammen mit ihren Kindern durch ihren Nazi-Ehemannn einiges Unglück erfährt, zum Schluss aber zumindest ihre Tochter rettet, stößt dem Rezensenten übel auf. Auch stilistisch gefällt ihm die Geschichte nicht, eine "krasse Biederkeit" zeichne die Sprache aus. Das Fazit ist durchweg negativ: "Unter der Literatur, die in den letzten Jahren aus dem großen historischen Unglück kleine Münze gemacht hat, glitzert dieses Buch ganz besonders."

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren