Bücherschau der Woche
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Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Monika Elwenspoek. Es beginnt mit einem Telefonanruf am frühen Morgen. Im kühlen venezianischen Frühdunst ist ein Akt von Vandalismus verübt worden. Bald allerdings muß Commissario Brunetti feststellen, daß der Täter kein kleiner Ganove ist. Am Tatort wartet auf die Festnahme keine andere als Paola Brunetti, seine Frau.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.2000
Stephan Maus hat für diesen Kriminalroman nicht viel mehr als Spott übrig. Die Weltsicht der Autorin, die sich nicht zuletzt in dem "angestaubten Verständnis der Geschlechterrollen" offenbart, findet er genauso "erzreaktionär" wie ihre Erzählweise, die so manche "Stilblüte" beinhalte. Die Schilderung des Ehepaares Brunetti erinnert Maus an Geschichten alter Tanten. Der Roman ist vielleicht als Lektüre für frisch Verheiratete auf ihrer Hochzeitsreise nach Venedig geeignet, als Krimi allerdings kann das Buch nicht begeistern, erklärt der Rezensent bissig. Zudem sei Venedig, wo alle Krimis der Autorin spielen, nicht viel mehr als ein Verkaufsetikett, das alle bekannten Klischees der Stadt aufrufe, tadelt Maus. Als Beweis führt er an, dass in dem Buch "keine einzige Ratte" vorkommt.
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