Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Dirk Henning
Periclitans res publica
Kaisertum und Eliten in der Krise des Weströmischen Reiches 454/5 - 493 n. Chr.
Klappentext
In der Mitte des 5. Jhs n. Chr. umfaßte der Machtbereich der weströmischen Kaiser noch immer die Länder rings um das westliche Mittelmeer. Kaum 40 Jahre später jedoch (um 490 n. Chr.) hatte sich die Welt völlig verändert: An die Stelle des Weströmischen Reiches waren zahlreiche germanische Staaten getreten, deren Territorien sich vom Niederrhein bis nach Nordafrika erstreckten. Die vorliegende Monographie setzt sich mit dem politischen Kontext dieser Umwälzungen erstmals detailliert auseinander und schließt auf diese Weise eine Forschungslücke.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.07.2000
Der Frage "Warum stirbt ein Weltreich?" versucht sich Rezensent Werner Eck mit Hilfe einer Wissenschaft zu nähern, die den schwierigen Namen Prosopographie hat. Zu dieser Forschungsrichtung gehöre auch das besprochene Buch, lässt Eck den neugierig gewordenen Leser wissen. Dann wird es kompliziert, denn Eck versucht, die letzten Jahre des weströmischen Reiches inklusive Untergang anhand der verwandtschaftlichen und sonstigen Beziehungen seiner Führungseliten aufzudröseln, und ist wohl schon mittendrin in der Prosopographie. Man liest von kurzlebigen Kaisern und ihren mitunter noch kurzlebigeren Ministern, erzwungenen familiären Verbindungen mit Kaisertöchtern und Verfallsdaten, die einander jagen. Nach 100 Zeilen tauchen erste Zweifel auf, ob die Prosopographie nicht eine ausgesprochen erlässliche Wissenschaft ist. Von Hennings Buch erfahren wir außerdem so Wichtiges wie, dass es elf Kapitel hat, die ihrerseits in Unterkapitel zerfallen. Und dass der Autor sein Thema umkreist, und zwar vielfältig. Am Ende ist man vielleicht kein überzeugter Prosopograph geworden, aber doch ein eifriger Stilblütensammler.
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Theodor W. Adorno: Philosophie und Soziologie (1960)
Herausgegeben von Dirk Braunstein. Die Vorlesung über "Philosophie und Soziologie" aus dem Sommersemester ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen






