Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Französischen von Matthias Drebber; Illustrationen von Mako. Valere Notermans ist Filmliebhaber. Immer auf der Suche nach Raritäten interessiert er sich vor allem für die Anfänge des Kinos. Eines Tages entdeckt er auf einem Filmfestival in Lille ein Filmfragment von verstörender Grausamkeit. Sowohl der Regisseur wie die Namen der Schauspieler sind unbekannt. Valere begibt sich auf die Suche nach dem Autor und den Ursprüngen des Films und stößt dabei auf einen Ort des Grauens, der in die Zeit des Nationalsozialismus und der Resistance zurückführt...
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 19.08.2006
Die Rezensentin Katharina Granzin hat Didier Daeninckx' "Statisten" einiges vorzuwerfen. Wenn in diesem schmalen Bändchen überhaupt von Handlung die Rede sein könne, dann setze sie erst nach der ersten Hälfte der Erzählung ein, und das heißt in diesem Fall nach der mit irritierend aufgeblähten Nebenfiguren und cineastischen Andeutungen gespickten Schilderung zahlloser "obskurer Filmfestivals". Erst dann werde die ominöse Stummfilmsequenz gezeigt, die Daeninckx in seinem Krimi aufklären wolle. Besagte Sequenz, in der mehrere Frauen ermordet werden, erscheine gemessen an der üblichen Stummfilmästhetik ungewohnt realistisch, so verdächtig realistisch, dass es sich dabei um tatsächliche Morde vor laufender Kamera handeln könnte (was sich auch so bestätigt). Als Mörder, berichtet die Rezensentin, muss schließlich ein wahnsinniger Assistent von Fritz Lang herhalten. Das kann man "noir" nennen, wenn man es darauf anlegt, so das Fazit der Rezensentin, aber es ist und bleibt "Cineastentrash" und letztendlich doch nur "Nonsens".
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