Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

David Wagner

Welche Farbe hat Berlin?

Cover: Welche Farbe hat Berlin?

Verbrecher Verlag, Berlin 2011
ISBN-10 3940426962
ISBN-13 9783940426963
Kartoniert, 192 Seiten, 14,00 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

David Wagner wandert durch die Stadt, allein, manchmal in Begleitung. Was ist die Stadt? Wie lässt sie sich beschreiben? Immer wieder stößt er auf die Trümmer der deutschen Geschichte. Wagner erzählt, wie sehr sich die Stadt in den letzten zehn Jahren verändert hat. Er macht ein Praktikum als Türsteher in der "Flittchen Bar", trifft die Füchse auf der Pfaueninsel und einen müden Bürgermeister neben einem Bärenkostüm. Er spaziert durch die Randgebiete und durch den alten Westen. Er geht die Baustellen ab und erinnert sich an Baulücken. David Wagner läuft seit zwanzig Jahren kreuz und quer durch Berlin.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.03.2012

Wer bisher glaubte, die alles dominierende Farbe in Berlin sei das Grau, muss wohl dieses Buch von David Wagner lesen. Denn in seinen vierzig Prosaminiaturen schillert die Stadt "wagnerfarben", verheißt uns Rezensent Christian Metz, der keinen Zweifel daran lässt, dass Wagners Blick auf Berlin der eines Liebenden ist. Aber blind sei Wagner deswegen noch lange nicht, vielmehr blicke er auf das Detail, auf die Nuance, den entscheidenden Unterschied. Metz warnt auch davor, den unprätenziösen, zurückgenommenen Tonfall für harmlos zu halten, er zumindest spürte durchaus auch ein "latentes Unbehagen" durch das Buch wehen, für dessen schönste Geschichte er jedoch die von dem Mann hält, der nur mal kurz den Müll runterbringen wollte.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.12.2011

Welche Farbe hat Berlin - ja, welche? Fein und still und genau geht der Autor laut Rezensent Gustav Seibt in seinen die Farbe der Stadt erkundenden, über einen Zeitraum von zehn Jahren entstandenen Glossen vor. Gesellschaftsbildung anhand von Straßenbildern verfolgen, so beschreibt Seibt den Kniff und das Vorgehen des Autors David Wagner. Dass dieser Katalog des Verschwindens auch den Blick nach vorn nicht scheut, gefällt dem Rezensenten besonders: Werden all die Hostels irgendwann in Altersheime umfunktioniert?

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren