Bücherschau der Woche
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
David Hempleman-Adams
Mit dem Wind zum Nordpol
Ein moderner Abenteurer auf den Spuren einer historischen Tragödie
Klappentext
Mit Fotos. Der Brite David Hempleman-Adams fasst auf einem gefahrvollen Marsch zum Nordpol einen Plan: Das nächste Mal wird er mit einem Ballon in diese unwirtliche Gegend reisen. Dies hat der Schwede Salomon Andree zusammen mit zwei Gefährten bereits 1897 versucht, doch ihre Expedition scheiterte. Jahre später wurden ihre sterblichen Überreste und die Tagebücher entdeckt, die von einer tragischen Liebe und dem grausamen Weg in den eisigen Tod berichten. Hempleman-Adams beschließt den Traum vom Ballonflug zum Pol zu verwirklichen. Im Mai 2000 ist es soweit: Ein Team von Experten leitet den Abenteurer per Funk auf seinem Flug durch die gefürchteten Winde der Arktis. Doch Müdigkeit, Kälte und technische Probleme muss er alleine bewältigen und gerät dabei mehr als einmal in Lebensgefahr.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.01.2003
Erfrischend ehrlich findet Rezensent "bär" Autor David Hempleman-Adams, der sich in dieser Beschreibung einer Heißluftballonreise zum Nordpol schlicht als "Abenteurer und Sportsmann" vorstelle. In seinem Bericht, den der Rezensent "zum Nägelbeißen spannend" findet, erzähle er jedoch nicht nur von seiner eigenen Expedition, sondern bette sie ein in die Tragödie von Salomon August Andree, der 1887 mit zwei Gefährte auf dem Weg zum Nordpol mit seinem Ballon verschollen ist, und deren Überreste samt Tagebuchaufzeichnungen erst Ende der zwanziger Jahre entdeckt worden seien. Doch so spannend er diese Geschichte auch findet, gelegentlich sind diese historischen Kapitel dem Autor "leider zum Kitschroman" geraten, bedauert "bär".
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