Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

David Blatner

Pi - Magie einer Zahl

Cover: Pi - Magie einer Zahl

Rowohlt Verlag, Reinbek 2000
ISBN-10 3498006096
ISBN-13 9783498006099
gebunden, 144 Seiten, 15,24 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Hainer Kober. David Blatner rückt die wohl berühmteste und zugleich geheimnisvollste Zahl ins Rampenlicht. Er schildert ihre abwechslungsreiche Geschichte von den Anfängen im alten Ägypten ihre Rolle etwa beim Bau der Pyramiden bis zur Gegenwart, in der Pi-Newsgroups im Internet erregte Debatten über ihr Kultobjekt anzetteln. Es ist eine Chronik der Irrtümer, Abstrusitäten und der oft komischen Anstrengungen, die Menschen unternommen haben, um diese Zahl in den Griff zu kriegen. "Pi zu ergründen bedeutet, das Universum zu erforschen", schrieb der renommierte Mathematiker David Chudnovsky. Seit Tausenden von Jahren geht von diesem Symbol, welches das konstante Verhältnis von Umfang und Durchmesser des Kreises angibt (¼ = 3,14159265358979323846...), eine große Faszination aus, weil die Stellen hinter dem Komma anscheinend eine unendliche Folge von Zufallszahlen ohne erkennbares Muster bilden; bis heute sind rund acht Milliarden Ziffern berechnet worden.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 21.06.2000

Stefana Sabin bespricht zwei Bücher über die Zahl Pi: "Pi - die Story" von Jean-Paul Delahaye und "Pi - Magie einer Zahl" von David Blatner.
Bis zum letzten Absatz gibt Sabin nicht zu erkennen, aus welchem der beiden besprochenen Bücher sie ihr Wissen schöpft und was sie davon hält. Schon in der Antike versuchten Mathematiker, den Kreis mithilfe des Quadrats zu berechnen, was ihnen nicht gelang und als "Quadratur des Kreises" eine Umschreibung für Unpraktikables geblieben ist. Wie es dazu kam, dass William Jones 1706 das Symbol pi als Kreiszahl einführte und welche Erkenntnisse der lange Weg dorthin der Mathematik beschert hat, ist gleichermaßen das Anliegen beider Bücher: "P - Magie einer Zahl" des amerikanischen Computerexperten David Blatner verwendet mehr Mühen auf die graphische Gestaltung als auf die sprachliche Darstellung, berichtet Sabin, ist also "mehr Form als Inhalt", kommt aber dafür ohne Fachtermini aus. Die Darstellung des französischen Informatikprofessors Jean-Paul Delahaye "Pi - Eine unendliche Geschichte" hat ihr deshalb mehr zugesagt, weil der Wissenschaftler seine Geschichte im mathematischen Kontext erläutert. Delahayes Buch setzt allerdings, so Sabin, "mehr als mathematische Allgemeinbildung" voraus.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren