Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

David Baddiel

Was man so Liebe nennt

Roman

Cover: Was man so Liebe nennt

Antje Kunstmann Verlag, München 2000
ISBN-10 3888972337
ISBN-13 9783888972331
gebunden, 336 Seiten, 20,35 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Helga Herborth. Der Tag, an dem Diana starb. Prinzessin Diana. Was haben Sie da gemacht und wo waren Sie? Vic Mullan kann sich jedenfalls sehr genau erinnern. Er war zu Hause und hat ein Verhältnis mit Emma angefangen, der Frau seines besten Freundes Joe. Damit beginnt David Baddiels neuer Roman, in dem er zärtlich und oft sehr komisch die großen und kleinen Gefühle beschreibt, die "man eben so Liebe nennt".

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 29.04.2000

David Baddiel "geht durch die großen Themen", findet Elke Schmitter, "doch er geht die großen Themen nicht durch". So vermisst sie beim Autor Routine im Umgang mit Themen wie Liebe, Betrug oder Tod. Zwar habe Baddiel die Fähigkeit, den Leser durch ein Feuerwerk von wechselnden Emotionen zu schicken und - so Schmitter: "Als Manierist ist er hoch begabt". Echte Begeisterung mag bei ihr aber dennoch nicht aufkommen. Doch immerhin kann sie den satirischen Aspekten des Buches etwas abgewinnen, wenn Baddiel britisches Leben in den neunziger Jahren schildert. (Weise verzichtet Schmitter dabei auf den sonst so unvermeidlichen Hinweis auf den "britischen Humor" englischer Autoren).

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren