Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Der Name eines bereist verstorbenen Philosophen bringt einen missgelaunten Journalisten und eine attraktive Witwe zusammen; ein kleiner Mann mit Steirerhut taucht wie aus dem Nichts im Büro eines Managers auf und offenbart bizarre Talente. Ein merkwürdiges Tonpüppchen ändert das Leben eines stets im Schatten stehenden Zwillingsbruders von Grund auf. Die Figuren von Daniel Krieg geben sich ironisch bis sarkastisch und durchbrechen das gewohnte Alltagsleben: Längst vergessene Träume werden wach, geheime Ängste und Wünsche... Für Jugendliche und Erwachsene.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.03.2001
So richtig begeistert zeigt sich Albert von Schirnding von diesen sieben Geschichten, in denen jeweils das Ungewöhnliche oder gar Unheimliche in die Alltagswelt einbricht, in seiner kurzen Kritik nicht. Das Strickmuster der Texte erinnert ihn stark an das "Erfolgsrezept" seines 1999 erschienen Buches "Der Gorilla im Erker", und allzu schnell stellt sich für seinen Geschmack die "Sprache der glatten Selbstverständlichkeit" nach Beseitigung der Störung durch ein ungewöhnliches Geschehen in den Episoden wieder her. Worüber er aber vor allem stolpert, ist die neue deutsche Rechtschreibung: Sie erst mache deutlich, wie penetrant häufig die Protagonisten "So Leid mir´s tut" sagen, beschwert sich der Rezensent.
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