Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 03.06.2000
Daniel und Geo Fuchs haben anatomische Präparate vor die Kamera geholt und die Bilder nun in einem umfangreichen Bildband zusammengestellt. Künstlerisch besonders wertvoll findet Rezensent Ulf Erdmann Ziegler das Resultat nicht, er fühlt sich an den umstrittenen Fotografen Joel-Peter Witkin erinnert, vermag in den Fuchsschen Anatomiefotografien aber nur die "Bonbonvariante" von dessen inszeniertem Grusel zu erkennen. Wenig überzeugend findet er die in zwei Texten mitgelieferte Theorie. Letztlich dienten diese Bilder, entgegen der dort stattfindenden Nobilitierung, ausschließlich der "Schaulust".
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