Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Christopher G. Moore

Haus der Geister

Roman

Unionsverlag, Zürich 2000
ISBN-10 3293201687
ISBN-13 9783293201682
Taschenbuch, 256 Seiten, 8,64 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Dirk Löwenberg. Teakholz-Elefanten sind kostbar. Noch kostbarer, wenn ihr Inneres mit weißen Substanzen gefüllt ist. Dann sind sie, besonders in Bangkok, ausgesprochen tödlich. Vincent Calvino stammt eigentlich aus Brooklyn. Er war ein Anwalt auf dem steilen Weg nach oben, bis er sich mit den falschen Leuten anlegte. Deswegen ist er jetzt Privatdetektiv in Bangkok. Zusammen mit seinem thailändischen Freund Pratt, dem hohen Polizeibeamten, mischt er Bangkoks Unter-, Ober- und Halbwelten auf. Nicht immer zur Freude derjenigen, die in Südostasien die ganz großen Räder zwischen Hongkong, Tokio und Hanoi drehen.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 23.03.2000

Robert Brack bespricht dieses Buch zusammen mit fünf weiteren Büchern aus der neuen "Metro"-Krimireihe des Unionverlags: "Donna und der Fettsack" von Helen Zahavi, "Socrates in Watts" von Walter Mosley, "Weißer Himmel, schwarzes Eis" von Stan Jones, "Total Cheops" von Jean-Claude Izzo und "Temutma" von Rebecca Bradley und Stewart Sloan. Dabei geht er allerdings kaum auf die einzelnen Bücher ein, sondern schildert vor allem - und mit Sympathie für das Projekt - die Konzeption der Reihe: Der Unionverlag will hier die großen (und manchmal auch ganz kleine) Metropolen der Welt durch die Bücher seiner Krimireihe porträtieren. Was Brack dabei besonders gefällt, ist, dass der Verlag dabei schon aus Kostengründen nicht auf die Stars der Krimigenres zurückgreifen kann. Brack freut sich also, dass die Reihe in mehrerer Hinsicht Entdeckungen bereit hält, einerseits geographisch und andererseits literarisch. Zu "Haus der Geister" bemerkt Brack, dass gleich zwei Metropolen eine Rolle spielen: New York und Bangkok.

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