Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Christoph Wagner

Farbe und Metapher

Die Entstehung einer neuzeitlichen Bildmetaphorik in der vorrömischen Malerei Raffaels

Cover: Farbe und Metapher

Gebr. Mann Verlag, Berlin 1999
ISBN-10 3786117616
ISBN-13 9783786117612
Einband unbekannt, 425 Seiten, 75,67 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Das Buch stellt die Frage nach der Bedeutung der Farbe als einem Schlüsselphänomen der visuellen Kultur der Renaissance im Rahmen der Wiederentdeckung des Poetischen am Beginn der Frühen Neuzeit. Anhand einer Vielzahl von geistesgeschichtlichen und kunsttheoretischen Quellenbelegen zeichnet die Arbeit die Konturen einer am Übergang vom 15. ins 16. Jahrhundert entstehenden neuzeitlichen Farb- und Bildmetaphorik nach. Neben exemplarischen Interpretationen enthält die Darstellung eine neue Sichtung der literarischen und kunsttheoretischen Äußerungen zu Raphaels Farbe aus fünf Jahrhunderten und ein Kapitel zur Stellung der Farbe im Auftraggeberkontrakt und im Werkprozess.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.1999

Jene kunstwissenschaftliche Schule, die sich auf die Farbe in der Malerei konzentriert - so erläutert Hubert Locher zu Beginn seiner Kritik - sei immer auf eine Interpretation aus der ?reinen Anschauung? und weniger auf stilgschichtliche Einordnung aus gewesen. Wagner zeige, wie vielfältig Raffael die Farbe einsetze und wie sie bei ihm zur Metapher werde. Mit seiner Methode gelängen ihm auch einige genauere Datierungen von Raffaels Bildern. Locher warnt, dass Farbanalysen für Laien oft schwere Kost seien, lobt aber Wagners ?sprachliche Gestaltungskraft?. Er kritisiert allerdings das ?allzu knappe? dritte Kapitel, das die ?konkreten materiellen und arbeitstechnischen Aspekte? hätte klären sollen. Hier seien Wagner auch Missverständnisse bei der Interpretation seiner Quellen unterlaufen.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Mehr Bücher aus dem Themengebiet

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren