Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Christoph Strupp

Johan Huizinga

Geschichtswissenschaft als Kulturgeschichte

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 1999
ISBN-10 3525362420
ISBN-13 9783525362426
Broschiert, 352 Seiten, 32,72 EUR

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Klappentext

Christoph Strupp analysiert die theoretischen Aspekte der Kulturgeschichtsschreibung Huizingas und geht darüber hinaus, indem er Huizingas Tätigkeit als Kulturkritiker und sein weitreichendes Engagement im allgemeinen kulturellen und wissenschaftlichen Leben der Niederlande einbezieht.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.12.2000

Dem "berühmtesten niederländischen Historiker" sieht der "uha" abgekürzte Rezensent mit dieser Biographie offenbar ein gebührendes Denkmal gesetzt. Wenigstens haben ihm die "umfangreichen Archivstudien" Eindruck gemacht, mit deren Hilfe der Autor Huizingas wissenschaftliche, kulturpolitische und kulturkritische Leistungen aufarbeite, wie er schreibt. Wenig ergiebig dagegen findet er den im Buch enthaltenen historiographiegeschichtlichen Abriss der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts, "vor dessen Hintergrund die sogenannten `postmodernen` Anteile in Huizingas Werk diskutiert werden". Die "ausgetrampelten Pfade", die der Autor laut "uha" in diesem Fall bevorzugt, erweisen sich also als Sackgassen.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000

Der Kölner Historiker hat eine "seit langem notwendige" Monografie über den Niederländer Johan Huizinga vorgelegt, der zu den "bedeutendsten Historikern der Moderne" gehört, schreibt Otto Gerhard Oexle. Gewürdigt wird in diesem Buch ebenfalls der Beitrag Huizingas zum niederländischen Widerstand in der Zeit der deutschen Besatzung. Dieser lag auch schon in seiner frühen Analyse der Gefahr eines nazistischen Deutschland begründet, der eine skeptische Beobachtung der Massengesellschaft Amerikas vorausgegangen war. Durch seinen Nachweis von Brüchen und Spannungen im Denken Huizingas nimmt der Autor ihm den Status des "Klassikers", meint Oexle, würdigt jedoch seine "Überwindung herkömmlicher Periodisierungen und national begrenzter Wahrnehmungen" - eine Folge seiner besonderen Aufmerksamkeit für Kulturformen in der Geschichte.

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Mehr Bücher aus dem Themengebiet

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

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