Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Christian Hoyer

Salisbury und Deutschland

Außenpolitisches Denken und britische Deutschlandpolitik zwischen 1856 und 1880

Cover: Salisbury und Deutschland

Matthiesen Verlag, Husum 2008
ISBN-10 3786814929
ISBN-13 9783786814924
Gebunden, 512 Seiten, 69,00 EUR

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Klappentext

"Die Leute sind dort über China und die Türkei besser unterrichtet, wie über Preußen." Mit diesem Urteil über die weltläufigen Engländer aus dem Jahre 1862 hatte Bismarck zweifellos im Wesentlichen recht. Eine Ausnahme stellte freilich damals der junge konservative Politiker und Journalist Robert Cecil dar. Denn der Spross aus einer der ältesten aristokratischen Familien Englands kann bereits in jungen Jahren als hervorragender Kenner europäischer Verhältnisse, insbesondere Deutschlands, gelten. Aus seiner Feder liegen zahlreiche Aufsätze über Deutschlands Kultur, Literatur und Wissenschaft, über die politischen Verhältnisse und über die Entwicklung Preußen-Deutschlands bis zur Reichsgründung vor, die in einem ersten Teil der Dissertation analysiert werden. Später, als er den Titel Marquis of Salisbury von seinem Vater geerbt hatte, avancierte er viermal zum englischen Premierminister und stand in der für die deutsch-britischen Beziehungen so entscheidenden Phase am Ende des 19. Jahrhunderts mehrfach an der Spitze der englischen Außenpolitik. Im Zentrum des zweiten Teils der Dissertation steht daher Salisburys Deutschlandpolitik als Außenminister der Jahre zwischen 1878 und 1880 und die Kontrastierung mit seinen außenpolitischen Überzeugungen der Jahre als Journalist.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.01.2009

Zufrieden ist Gottfried Niedhart mit Christian Hoyers Buch über das Verhältnis des britischen Außenministers Marquess of Salisbury zu Deutschland. Im Mittelpunkt der Arbeit sieht er das Deutschlandbild Salisburys, eines der wenigen britischen Politiker des 19. Jahrhunders, die Deutschland aus erster Hand kannten, sowie die Anfänge seiner Deutschlandpolitik. Er bescheinigt dem Autor, diese Themen eingehend nachzuzeichnen und zu analysieren. Besonders hebt Niedhart die Untersuchung von Salisburys Jahren an der Spitze des Foreign Office und das Zusammenspiel zwischen Salisbury und Bismarck hervor.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren