Bücherschau der Woche
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Charlotte Seeling
Frauen und ihre Gärten
Klappentext
Charlotte Seeling hat sich auf Spurensuche begeben und 23 Frauen in Deutschland, England, Frankreich, Italien, der Schweiz und Südafrika nach der ureigenen Verknüpfung ihres Lebensweges mit dem Wunsch, einen eigenen Garten anlegen zu wollen, befragt. Ob Joan Aiken oder Diandra Douglas, Ann Cox Chambers oder Nicole de Vesian, Yannick Vu oder Elsbeth Stoiber: Jeder Garten ist einmalig und der ganz individuelle, kreative Ausdruck seiner Besitzerin.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.05.2000
Mit gemischten Gefühlen blättert der Rezensent mit dem Kürzel S. K. durch das, wie er feststellt, nicht immer gelungen bebilderte Gartenbuch. Auch die Auswahl der Autorin Charlotte Seeling überzeugt ihn wenig. Neben den durchaus eindrucksvollen Gärten der Gräfin Sturdza oder der Autorin Joan Aiken finde sich wenig Inspiriertes wie der Garten von Michael Douglas` Ex-Frau Diandra oder des Topmodels Vera Munro.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 20.04.2000
Auf der Suche nach Inspiration fürs eigene Werkeln im Garten hat sich Jürgen Dahl vier Gartenbücher angesehen. Um es gleich vorweg zu sagen: Fündig wurde er dabei nicht. Das Klima in Deutschland erlaubt nun mal keine exotische Blütenpracht.
1) Charlotte Seeling: "Frauen und ihre Gärten" (Gerstenberg Verlag)
Dahl kann an diesen Gärten nichts spezifisch weibliches entdecken. Nur die Gärtnerinnen hätten etwas gemeinsam: Sie waren "überwiegend schön und wohlhabend". Die Schönheit ihrer Gärten schiebt er allein auf das mediterrane Klima.
2) Bill Laws: "Künstler und ihre Gärten" (Knesebeck Verlag)
Bei den Künstlergärten macht der Rezensent eine Verbindung zwischen Biografie, Garten und Werk aus. Die Wechselbeziehung zwischen diesen habe der Autor "unangestrengt verwoben" lobt Dahl. Auch die historischen Hintergründe würden mitgeliefert, berichtet Dahl und nennt als Beispiel die Beschreibung von Frida Kahlos "mexikanischem Nationalstolz".
3) Christa von Hantelmann (Hrsg.): "Gärten des Orients"
Hier lobt Dahl nur kurz die "schönen Beispiele" und erwähnt, dass man die im Buch vorgestellten Gartenanlagen in Marokko, Spanien, Indien und Syrien auch besuchen kann.
4) Sean Sexton: "Das wundersame Pflanzenreich des Charles Jones" (Verlag Frederking und Thaler)
Über diesen Band freut sich Dahl besonders. Der englische Gärtner Charles Jones (gestorben 1958) hat um die Jahrhundertwende nur zu seinem eigenen Vergnügen Gemüse und Früchte fotografiert. Diese Bilder hat der Fotohistoriker Sean Sexton auf einem Flohmarkt in London entdeckt und zu einem Bildband zusammengestellt, erzählt Dahl. Entzückt über das "faszinierende Rätselbuch" preist der Rezensent mit bewegenden Worten Jones` Schwarz-Weiß-Bilder von Lauch, Kohl und Äpfeln.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 08.04.2000
"Ein hinreißendes Buch" ist dies, schwärmt der Rezensent mit dem Kürzel "mik" begeistert, und dies "nicht nur für Gartenfans". Er erläutert kurz das Konzept des Buches und weist darauf hin, dass es sich um eine Darstellung von internationalen Gärten - nebst internationalen Gärtnerinnen - handelt. Allerdings gehe es hier nicht um Gemüsegärten, sondern um parkähnliche Anlagen mit Statuen, Palmen und ähnlichem. Mit unendlich "viel Platz zum Schauen".
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